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Naturschutz-Akademie Hessen

Die Zauneidechse - Reptil des Jahres 2020

Im jährlichen Wechsel benennt die „Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT)‟ das Reptil oder den Lurch des Jahres. Im Jahr 2020 ist wieder ein Reptil an der Reihe und die Wahl fiel auf die Zauneidechse.

Die Zauneidechse, mit dem wissenschaftlichen Namen Lacerta agilis, kommt in ganz Deutschland vor, wobei sie aber in ihrem Bestand zunehmend gefährdet ist. Dies liegt hauptsächlich an der Zerstörung oder Veränderung ihrer Lebensräume. In der „Roten Liste‟ für Hessen, die jedoch bereits 10 Jahre alt ist, wird die Zauneidechse noch als ungefährdet gelistet. In vielen anderen Bundesländern befindet sie sich aber auf der „Vorwarnliste‟, wird als „gefährdet‟ oder sogar als „stark gefährdet‟ eingestuft. Mehr

Coronavirus:

Alle Veranstaltungen der Naturschutz-Akademie Hessen werden ab sofort bis vorläufig zum 30.04.2020 abgesagt.

Lebensraum Brachland

Leider sind die Begriffe „Brachland‟ oder auch „Ödland‟ heute noch vielfach negativ besetzt. Dies mag wohl einerseits historische Gründe haben, weil durch die Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung Versorgungsengpässe befürchtet wurden. Heute stören sich einige Menschen möglicherweise an der „wilden Unordnung‟, die sie mit Brachflächen verbinden. Wo Disteln, Brennnesseln und Gestrüpp wachsen, wird bei dem ein oder anderen Mitbürger das ästhetische Empfinden gestört. Mehr

Tierspuren in der Natur

In unserer Natur sind sie fast überall vorhanden. Bei jeder Wanderung können wir auf sie treffen und doch werden wir ihre Verursacher nur recht selten zu Gesicht bekommen. Die Rede ist von Tierspuren, die in ganz unterschiedlichen Formen auftreten. Fährten und Trittsiegel zählen natürlich dazu, aber auch Fraßspuren an Pflanzen, die Entenfeder am Ufer eines Gewässers, die Fuchslosung auf einem Baumstubben oder das leere Schneckenhaus am Rand einer Hecke. Mehr

Auftaktveranstaltung ZNL in der Rhön

Mit einem Informationsabend am 21.1.2020 leiteten die NAH und die Hess. Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön die Fortbildung zum/zur Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer/in (ZNL) für das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ein. Ein Schwerpunkt wird unter anderen auf dem derzeitigen LIFE-Projekt „Bergwiesen, Hutungen und deren Vögel“ liegen. Hier finden Sie Genauere Informationen [339 KB] und Anmeldeunterlagen. [175 KB]

Neue, frei zugängliche Artensuchmaschine

Ausgestorben, gefährdet oder ungefährdet? Wer wissen will, wie es Feldhase, Wiedehopf, Segelfalter oder Fieberklee geht, kann jetzt eine neue Arten-Suchmaschine nutzen. Sie informiert schnell und einfach über den Rote-Liste-Gefährdungsstatus von Tieren, Pflanzen und Pilzen in Deutschland.

Mit der neuen Arten-Suchmaschine des Rote-Liste-Zentrums ist der Gefährdungsstatus von Tieren, Pflanzen und Pilzen Deutschlands online recherchierbar, und zwar kostenlos. Die zugrundeliegende Datenbank greift auf die Fachgutachten der bundesweiten Roten Listen zu, die vom Bundesamt für Naturschutz herausgegeben werden. Die Suchmaschine zeigt die Gefährdungskategorie, Bestandssituation und -Trends von rund 30.000 untersuchten Arten an. Sie ist eingebunden in die Website des Rote-Liste-Zentrums, die ausführlich über die Erstellung und die Inhalte Roter Listen informiert. Mehr

Neue Fortbildungsreihe

NAH-zertifizierte/r Streuobstfachwart/-in
Seit vielen Jahren finden die Seminare „Naturgemäßer Obstbaumschnitt“ in der Naturschutz-Akademie Hessen in Wetzlar statt. Im Laufe der Zeit sind verschiedene Fachseminare als Ergänzung in der fachgerechten Obstbaumpflege hinzugekommen. Inzwischen sind die Seminare zur Obstgehölzpflege und Pomologie weit über die Grenzen Hessens bekannt und werden gerne besucht.
Nachdem der Wunsch aufgekommen ist, weitere Seminare, z.B. zum Thema Baumgesundheit, Altbaumpflege oder andere Obstarten sowie eine Zertifizierung einzuführen, hat sich die NAH gemeinsam mit dem Referenten entschieden, eine entsprechende Fortbildungsreihe anzubieten. mehr

Die Robinie - Baum des Jahres 2020

Das „Kuratorium Baum des Jahres (KBJ)‟ hat die Robinie zum Jahresbaum 2020 deklariert. Damit wurde eine Baumart gewählt, die ursprünglich in Europa nicht heimisch war. Angeblich soll die Robinie im Jahr 1601 von Jean Robin, einem französischen Botaniker, von Virginia nach Paris gebracht worden sein, was jedoch nicht sicher belegt werden kann. Auf jeden Fall hat diese Geschichte zur Namensgebung des Baumes beigetragen. Ihr wissenschaftlicher Artname lautet nämlich Robinia pseudoacacia L., wobei „Robinia‟ auf Jean Robin zurückgeht. Wegen seiner Ähnlichkeit mit den in den Tropen und Subtropen vorkommenden Akazien, wird der Baum auch als „Scheinakazie‟ oder „Falsche Akazie‟ bezeichnet („pseudoacacia‟). mehr