Naturschutz-Akademie Hessen

Springkraut-Projekt im Weipersgrund


Der Klimawandel führt dazu, dass immer mehr Pflanzen- und Tierarten nach Hessen einwandern. Einige von ihnen können für die heimische Flora und Fauna oder sogar für den Menschen zum Problem werden. Diese Arten werden als „invasive“ Arten bezeichnet. Der Umgang mit dem „Indischen Springkraut“ wurde in einem Pilotprojekt des Regierungspräsidiums Gießen, der Naturlandstiftung Lahn-Dill e.V., der Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umwelt Braunfels (AGNU) und des Internationalen Bunds Wetzlar (IB) beispielhaft erprobt. Das Projektgebiet befindet sich im „Weipersgrund“ und im Solmsbachtal in der Nähe von Braunfels. Ziel ist es, die weitere Ausbreitung des Springkrautes zu stoppen und Erfahrungen zu sammeln.

Die Ergebnisse dieses Pilotprojekt und Strategiefragen zum weiteren Umgang waren Thema der Fachtagung der Naturlandstiftung Hessen e.V. in der Naturschutz-Akademie Hessen. Zahlreiche Vertreter von Naturschutzverbände und –behörden, Planungsbüros und aus der Politik konnte der Vorsitzende der Naturlandstiftung Lahn-Dill, Horst Ryba, begrüßen. Das Thema „invasive“ Arten wird für alle Beteiligten auch in Zukunft ein ernstes Thema bleiben, darüber waren sich alle Anwesenden einig.
Das Foto zeigt den Vorsitzenden des Naturschutz-Zentrums Hessen e.V., Oberbürgermeister Wolfram Dette, bei der Begrüßung. Näheres zum Pilotprojekt findet man auf der Seite des Regierungspräsidiums Gießen.