Naturschutz-Akademie Hessen

Archiv

FÖJ-Landessprecher neu gewählt

Anke Peters, Daniel Steinhardt und Inja van der Linden vertreten künftig als hessische Landessprecher etwa 140 FÖJ-Teilnehmer/-innen. Bei einer Tagung in der NAH wählten die Sprecher der FÖJ-Gruppen aller drei hessichen FÖJ-Träger - außer der NAH sind dies das Diakonische Werk und Volunta - sie in dieses Amt. Anschließend berieten alle gemeinsam, welchen Aufgaben sie sich widmen möchten, um das Freiwillige Ökologische Jahr weiter voran zu bringen. Die neuen Sprecher werden ihre hessischen Mitteilnehmer/-innen erstmals Mitte November bei der Bundesdelegiertenkonferenz repräsentieren.

Prächtiges Wetter lockte zum Apfelmarkt in die NAH

Zur Eröffnung des traditionellen Apfelmarkts erinnerte Wetzlars Oberbürgermeister Wolfram Dette als Vorsitzender des Naturschutz-Zentrums Hessen e. V. daran, dass der Ausgangspunkt für das Zentrum vor 40 Jahren ein Kreisobstlehrgarten gewesen war, und dankte dem Land Hessen für die Unterstützung, die eine kontinuierliche Entwicklung ermöglicht habe. Horst Ryba, 1. Vorsitzender der Naturland-Stiftung Lahn-Dill-Kreis, verlieh Martin Lugauer für die Lokalredaktion der Wetzlarer Neuen Zeitung das Goldene Rebhuhn. Die Redaktion, so Ryba, habe sich um den Naturschutz verdient gemacht, indem sie die Stiftung mit großem Engagement journalistisch begleitet und den Bürgern Naturschutz-Themen vermittelt habe.

Start des ZNL-Lehrgangs Hoher Vogelsberg

Am Hoherodskopf startete der Lehrgang „Zertifizierte/r Natur- und Landschaftsführer/-in für den Naturraum und die Vulkanregion Vogelsberg", den
der Naturpark Hoher Vogelsberg gemeinsam mit der Naturschutz-Akademie Hessen konzipierte. Interessierte Personen aus der Region bekommen das theoretische und praktische „Handwerkszeug“, um Informationen und Erlebnisse kundig, engagiert und vielseitig zu gestalten und gleichzeitig den Schutz der Vulkanregion Vogelsberg zu wahren. mehr

Der Feldahorn - Baum des Jahres 2015

Nach dem Spitzahorn (1995) und dem Bergahorn (2009) ist nun unsere dritte einheimische Ahornart - der Feldahorn - zum „Baum des Jahres 2015“ ausgerufen worden.
Der Feldahorn (Acer campestre L.) – auch „Maßholder“ genannt - hat nie die forstliche Bedeutung der beiden anderen Arten erlangt. Auch ist er weniger im Wald anzutreffen, sondern eher an den Waldrändern, in Feldgehölzen oder an Gewässern. Mit Wuchshöhen von etwa 10 – 14 m zählt der Feldahorn zu den sog. „Bäumen 2. Ordnung“, die nicht die Höhen der eigentlichen Waldbäume erreichen. Sein maximales Alter wird mit etwa 100 Jahren angegeben. mehr

Biologische Vielfalt im Garten - wie geht das?

In der NAH findet am 8. August die Auftaktveranstaltung einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Biologische Vielfalt im Garten“ statt. Das Hauptaugenmerk der Reihe liegt auf der Vermittlung von verschiedenen Praktiken des biologischen Gärtnerns, die jeder im eigenen Garten anwenden kann. mehr

Bundesministerium stellt App für Bienenfreunde vor

Dem Trend folgend, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine App für Bienenfreunde entwickelt, die dabei helfen kann, Bienen aktiv im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu unterstützen. mehr

Der Ziegenmelker braucht Hilfe

Nach der Bewertung des Erhaltungszustands der hessischen Brutvogelarten, bei der die Parameter „aktuelles natürliches Verbreitungsgebiet“, „Population“, „Habitat der Art“ und „Zukunftsaussichten“ berücksichtigt werden, haben die meisten Arten einen schlechten oder ungünstigen Erhaltungszustand. Auch der Ziegenmelker ist stark bedroht, in Südhessen gibt es derzeit noch zwischen 30 und 50 Reviere. Er ist mit seinem braun-grauem Gefieder gut getarnt und auch nachts oder in der Dämmerung aktiv. mehr

Wildbienenexperte Dr. Paul Westrich in der NAH

Dr. Paul Westrich, der seit über 40 Jahren die heimischen Wildbienen erforscht und darüber auch reich bebilderte Bücher verfasst hat, gibt am 26. März 2015 ab 15.00 Uhr im Seminargebäude der NAH einen Einblick in die faszinierende Vielfalt der Formen, Farben und Lebensweisen der nächsten Verwandten unserer Honigbiene. Unter dem Titel „Von Baumeistern, Blumenschläfern und Pollensammlern. Eine Reise in die faszinierende Welt der Wildbienen“ werden anhand besonders anschaulicher Beispiele Verhalten, Nistweisen und Baumaterialien dargestellt. mehr

Rund um den Wolf für Groß und Klein

Am Samstag, den 30. April veranstalten die Naturschutz-Akademie Hessen und der Naturschutzbund Hessen (NABU Hessen) zum Tag des Wolfes einen Informations- und Aktionstag für Groß und Klein.
Von 10 -17 Uhr wird in der NAH und auf dem Gelände der Akademie ein Programm rund um den Wolf für die ganze Familie geboten. Es gibt Kinder-Mitmach-Aktionen, Vorträge, Theater, Film und eine Poster-Ausstellung „Willkommen Wolf“. mehr

Landeswettbewerb "Städte sind zum Leben da!"

Das Hessische Umweltministerium sucht im Rahmen eines Landeswettbewerbs Projekte aus hessischen Städten, "die durch vorbildliche Freiraumentwicklung und vorausschauende Klimaanpassung dazu dienen, unsere Lebensqualität zu verbessern". In Frage kommen "sowohl dauerhafte als auch temporäre Freiraumprojekte wie sogenannte Zwischennutzungen". Der Landeswettbewerb richtet sich an Kommunen, private Initiativen, Unternehmen, Vereine, Verbände, Genossenschaften, Stiftungen sowie Kooperationen zwischen diesen. Für beispielhafte Projekte sind Preisgelder ausgelobt. Nähere Informationen im Wettbewerbsflyer [1.090 KB] sowie auf den Seiten des Umweltministeriums.

Wildtiere in Siedlungen

Seit der Mensch in Siedlungen wohnt, wird er von Wildtieren begleitet, die zusammen mit ihm oder auch in seiner Nachbarschaft leben. Die Häuser und Stallungen früherer Zeit boten zahlreichen tierischen Mitbewohnern ideale Bedingungen. Mäuse und Ratten waren dort ebenso zu Hause, wie ihre natürlichen Fressfeinde Schleiereule und Steinmarder. mehr

Apfelmarkt in der NAH

Wieder sehr gut besucht war der Apfelmarkt in der NAH. An über 100 Ständen wurden meist regional produzierte Naturwaren angeboten, darunter viele kulinarische Leckereien. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Thomas Zebunke, Mitglied im Vorstand des Naturschutz-Zentrums Hessen e. V. Er wies darauf hin, dass das NZH über die angeschlossenen Verbände etwa 500.000 Bürger repräsentiert und ohne oder gar gegen das Ehrenamt nichts laufe. Als besonders wichtig für Hessen hob er die Streuobstwiesen hervor, von denen jedoch in den letzten 30 Jahren etwa 70 Prozent verloren gegangen seien. Um den Rest müsse man sich dringend kümmern. In diesem Zusammenhang forderte er einen Generationenwechsel: Die älteren Menschen hätten viel Weisheit und Wissen aufgebracht, nun sollten sich auch jüngere engagieren.

Im Anschluss an Zebunke verwies der Wetzlarer Umweltdezernent Norbert Kortlüke in Vertretung von Oberbürgermeister Dette auf die seit 2013 intensivierte Zusammenarbeit mit der NAH und kündigte weitere gemeinsame Projekte an. So bewerbe sich die Stadt gerade um LEADER-Mittel zur Förderung von Streuobstwiesen.

Lehrgang ZNL-Lahnaue abgeschlossen

19 Frauen und Männer haben ihren Lehrgang zum/zur „Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer/-in für die Lahn- und Bachauen" erfolgreich abgeschlossen. Er wurde gemeinsam vom Amt für Umwelt und Naturschutz der Stadt Wetzlar und der NAH durchgeführt. Die Abschlusszertifikate überreichte Umweltdezernent Norbert Kortlüke (5. v. r.) in der NAH.

Springkraut-Projekt im Weipersgrund

Der Klimawandel führt dazu dass immer mehr Pflanzen- und Tierarten nach Hessen einwandern. Einige von ihnen können für die heimische Flora und Fauna oder sogar für den Menschen zum Problem werden. Diese Arten werden als „invasive“ Arten bezeichnet. Der Umgang mit dem „Indischen Springkraut“ wurde in einem Pilotprojekt des Regierungspräsidiums Gießen ... mehr

Hummeln brauchen Hilfe

Wir alle kennen sie, die „dicken Brummer“, die in der freien Natur und in unseren Gärten recht auffällig in Erscheinung treten. Die Rede ist von Hummeln, die schon im zeitigen Frühjahr und auch im weiteren Jahresverlauf zu beobachten sind. Wie die Bienen und Wespen, gehören auch die Hummeln zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) innerhalb der Insektenklasse. Etwa 30 Arten leben in Deutschland. mehr

Großer Andrang auf das FÖJ

Schon jetzt haben sich beim Träger Naturschutz-Zentrum Hessen für das kommende Freiwillige Ökologische Jahr, das am 1. September beginnt, erheblich mehr junge Leute beworben als für das aktuelle FÖJ 2013/2014 insgesamt. Das FÖJ-Team freut sich über einen Zuwachs von über 50 Prozent, der sogar noch steigt, weil immer noch fast täglich Bewerbungen eintreffen. Die Ursache für diesen Run ist bisher unklar - einen Zuwachs durch die Verkürzung der Schulzeit auf dem Gymnasium hatte es im Jahr zuvor auch schon gegeben.

Das Maiglöckchen - Giftpflanze des Jahres

Der „Botanische Sondergarten Wandsbek“ hat ein Online-Voting zur „Giftpflanze des Jahres“ durchgeführt. Dabei belegte das Maiglöckchen (Convallaria majalis) den ersten Platz und ist somit zur „Giftpflanze des Jahres 2014“ gewählt worden. mehr

9. Naturschutz-Erlebnistage Hessen 2014

Natur erleben - das ist Programm ab dem kommenden Wochenende: Bei über 170 Veranstaltungen in ganz Hessen können Familien und alle Interessierten die Natur und naturkundliche Besonderheiten unter fachkundiger Anleitung erleben. Die Naturschutz-Erlebnistage Hessen - NET bieten Naturfreunden die Möglichkeit, die ganze Faszination der Natur kennen zu lernen. Weitere Informationen finden Sie auf der NET-Internetseite.

Ministerin Priska Hinz auf dem Faunistentag

v.l.: NAH-Leiter Albert Langsdorf, Dr. Beate Wolf, Klaus-Ulrich Battefeld (HMUKLV), Ministerin Priska Hinz, Dr. Dr. Jürgen H. Jungbluth, Dr. Franz Müller

Vor nahezu 100 Gästen referierte Frau Staatsministerin Priska Hinz vom Umweltministerium anlässlich des „21. Hessischen Faunistentages“ in der NAH über die „Rolle des Ehrenamtes im Naturschutz“. Die großen Herausforderungen in den Bereichen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Erhaltung der Biodiversität könnten nur auf der Grundlage einer sehr breiten gesellschaftlichen Basis bewältigt werden, so die Ministerin. Dabei habe gerade das Ehrenamt eine besondere Bedeutung, weshalb der Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen es auch stärker in den Mittelpunkt stelle.
Im Anschluss an ihre Ausführungen ehrte die Ministerin drei Personen der „Faunistischen Landesarbeitsgemeinschaft Hessen e. V.“ (FLAGH) und würdigte deren langjährige wissenschaftliche Naturschutzarbeit in Hessen. Die Ehrenplakette in Gold für besondere Verdienste im Naturschutz wurde verliehen an Frau Dr. Beate Wolf, Herrn Dr. Franz Müller und Herrn Dr. Dr. Jürgen H. Jungbluth.

9. Naturschutz-Erlebnistage Hessen 2014

Vom 3. bis 11. Mai 2014 finden die „9. Naturschutz-Erlebnistage Hessen“ (NET) statt, die wir wieder unter das Motto „Biologische Vielfalt in Hessen erleben“ gestellt haben. Gerne nehmen wir Ihre Anmeldungen zu Veranstaltungen entgegen, um diese auf der NET-Homepage zu veröffentlichen.
Sie können Ihre Veranstaltung(en) hier online anmelden oder das Anmeldeformular (siehe unten) auch zumailen (info@na-hessen.de) oder faxen (06441 92480-48). Weitere Informationen finden Sie auf der o. g. NET-Homepage.

Anmeldeformular
Informationen

Ökologischer BFD in der NAH

Die NAH, größter hessischer Träger für das Freiwillige Ökologische Jahr, bietet nun auch den Ökologischen Bundesfreiwilligendienst für junge Leute bis 26 Jahre an. Einsatzstellen, die einen Platz zur Verfügung stellen möchten, und Bewerber/-innen bekommen nähere Informationen bei Jan Berthold über j.berthold@na-hessen.de . Der BFD-Jahrgang startet am 1. September.

"Kürbis - bunt und schön"

„Kürbis – bunt und schön“: 150 Mädchen und Jungen beteiligten sich beim diesjährigen Apfelmarkt der NAH am Malwettbewerb und setzten mit Konzentration und Freude das Thema aus ihrer ganz persönlichen Sicht um. In vier Altersgruppen wurden die Sieger nun in einer kleinen Feierstunde ausgezeichnet.
Den Malwettbewerb auf dem Apfelmarkt gibt es bereits seit 2001. Die Initiative geht auf die Naturlandstiftung Lahn-Dill-Kreis e.V. zurück. Die Sparkasse Wetzlar stellt die Malutensilien und die Sachpreise zur Verfügung.
Die Sieger-Bilder der verschiedenen Altersgruppen können Sie sich hier [2.369 KB] ansehen.

BANU unterstützt Veranstaltungen des BfN

Der Bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Umweltbildungsstätten (BANU) unterstützt die folgenden Veranstaltungen des Bundesamts für Naturschutz, die in der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm stattfinden:

Auszeichnung beim Apfelmarkt 2013

Friedrich-Wilhelm Duttke, langjähriger Referent der der NAH zum Thema Satellitengeografie, wurde beim diesjährigen Apfelmarkt von der Naturlandstiftung Lahn-Dill e. V. für sein Engagement mit dem „Goldenen Rebhuhn“, der höchsten Auszeichnung dieses Verbandes, geehrt. Überreicht wurde die Auszeichnung vom Vorsitzenden Horst Ryba.Beim Apfelmarkt wurde das aktuelle Projekt „Auswertung von Satellitenbildern der Lahnaue bei Dutenhofen“ vorgestellt. Hierbei unterstützt F.-W. Dutte eine Schülergruppe der Goetheschule unter Leitung von Dr. Peter Ungar. Die Präsentation der Schüler stieß auf erfreulich gute Resonanz bei den Besuchern, so dass dieser Erfolg sicherlich auch eine Motivation für die weitere Arbeiten ist.


Die Auswertung von Satellitenbildern wurde durch das Programm “PIXELGIS-Z“ erst möglich. Diese Software entwickelte StD. a. D. Friedrich-Wilhelm Duttke aus Herborn. Mit dem Programm steht den Schülern ein gut verständliches und leicht zu bedienendes Werkzeug zur Auswertung der äußerst komplexen Satellitendaten zur Verfügung.

NAH beteiligt sich an UNO-Bildungsoffensive

www.bne-portal.de

Vom 20. bis 29. September 2013 leisten wieder viele Initiativen in ganz Deutschland ihren Beitrag zu den Aktionstagen und setzen sich für eine bessere Gesellschaft ein. Triebfeder dafür ist die durch „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vermittelte Gestaltungskompetenz.
Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005 - 2014) haben sich die Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Nähere Informationen zu den Beiträgen der NAH bekommen Sie hier unter der jeweiligen Veranstaltungsnummer.

Bioenergienutzung im Biosphärenreservat Rhön

Biosphärenreservate sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklungen. Im Rahmen von Entwicklungskonzepten des Biosphärenreservates Rhön werden auch Projekte zur Bioenergienutzung unterstützt oder gefördert. Das Biosphärenreservat will damit regionale Möglichkeiten der Verwendung von Rohstoffen aus der Forst- und Landwirtschaft, der Landschaftspflege und der Pflege von Naturschutzgebieten berücksichtigen.
Eine Fachexkursion der NAH mit der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön bot Gelegenheit, beispielhafte Projekte zur Bioenergienutzung mit unterschiedlichen Ansätzen zu besuchen und mit den Betreibern über deren Erfahrungen zu diskutieren. Die Teilnehmer der Exkursion waren erfreut über das große Engagement der beteiligten privaten und genossenschaftlichen Initiative. So versorgt beispielsweise eine Genossenschaft in Rasdorf-Grüsselbach in Kooperation mit den örtlichen Landwirten ca. 80 % der Haushalte mit Energie aus Biogas und Hackschnitzelnutzung.

Staatsministerin Puttrich verleiht Goldenen Apfel

Anlässlich des Apfelweinfestivals auf dem Frankfurter Rossmarkt überreichte Staatsministerin Lucia Puttrich dem Ehepaar Elfriede und Armin Schäfer den Goldenen Apfel 2013. Stellvertretend für alle hessischen Familien, die ihre eigene Streuobstwiese zum Teil seit Generationen hegen und pflegen, bekam das 77- bzw. 80-jährige Ehepaar die Auszeichnung für besonderes Engagement um den Schutz und die Pflege der hessischen Streuobstwiesen.
In ihrer Laudatio hob die Ministerin hervor, dass die Streuobstwiesen als eines der bedeutendsten Natur- und Kulturgüter Hessens besonderen Schutz verdienen. NAH-Leiter Albert Langsdorf wies die Besucher der Preisverleihung darauf hin, dass eine extensiv genutzte Streuobstwies nahezu 3000 Tierarten beherbergen kann. Langsdorf war neben Wilfried Schäfer von der Marketinggesellschaft "Gutes aus Hessen" und Martin Heil, dem Vorsitzenden der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V., Mitglied der Jury zur Preisverleihung.
Das Apfelweinfestival dauert noch bis Sonntag, 18. August.
Auf dem Foto v. l.: Wilfried Schäfer, Albert Langsdorf, Ehepaar Schäfer, Ministerin Puttrich, Martin Heil

Hauskatzen und Artenschutz

Nach Einschätzung des „Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe“ leben in Deutschland mehr als 12 Millionen Hauskatzen in über 16 % aller Haushalte (ZZF, 2012). Die Katze ist damit eindeutig die Nummer 1 unter den beliebtesten Heimtieren. Diese hohe Individuenzahl hat natürlich auch Auswirkungen auf die Wildtierpopulation, insbesondere in den Siedlungsbereichen.

Alle Hauskatzen sind Jäger, die vor allem Kleinsäugern und Vögeln nachstellen, aber auch Insekten und Reptilien werden erbeutet. Wenn man unterstellt, dass die meisten Katzen die Möglichkeit des Freiganges haben, sind – bei der großen Anzahl der Katzen – durchaus auch hohe Beutezahlen zu erwarten. mehr

Lebensraum Hecke

Das Wort „Hecke“ geht auf den althochdeutschen Begriff „Hag“ zurück, womit die Einzäunung einer Fläche (Weide) mit Sträuchern verstanden wird. Noch heute kennen wir die Bezeichnung „Hagebutte“ für die roten Früchte der Wildrosen.
Seit Jahrhunderten sind Hecken prägende Landschaftselemente und gleichzeitig lineare Saumbiotope, die besondere ökologische Merkmale aufweisen. Im „Idealfall“ bestehen sie aus einer Kern-, Mantel- und Saumzone. mehr

ZNL-Lehrgänge erfolgreich abgeschlossen

18 Teilnehmer/-innen konnten im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in der NAH ihre Zertifikate zu dem Lehrgang "Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer/Gewässerführer Lahn" entgegennehmen. Einige von ihnen konnten ihre Fähigkeiten gleich darauf bei Veranstaltungen des Naturschutz-Erlebnistages unter Beweis stellen. Der Lehrgang war eine als Pilotprojekt konzipierte Kooperation zwischen dem Bundesweiten Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) sowie dem Verband Hessischer Fischer. In einem Grußwort lobte Regierungspräsident Dr. Lars Witteck, das Konzept sei - regional angepasst - auf ganz Hessen übertragbar.
Erfolgreich endete auch der ZNL-Aufbaulehrgang für elf Teilnehmer/-innen, die nun das Kompetenzteam im Geopark Grenzwelten verstärken.

  • Presse-Artikel ZNL Lahn , Gießener Anzeiger 27.04.2013
  • Presse-Artikel Geopark-Führer [840 KB] , WLZ-FZ 13.05.13

8. Naturschutz-Erlebnistage Hessen

Natur erleben - das ist Programm ab dem kommenden Wochenende: Bei weit über 100 Veranstaltungen in ganz Hessen können Familien und alle Interessierten die Natur und naturkundliche Besonderheiten unter fachkundiger Anleitung erleben. Die Naturschutz-Erlebnistage Hessen - NET bieten Naturfreunden die Möglichkeit, die ganze Faszination der Natur kennen zu lernen. Weitere Informationen finden Sie auf www.naturschutz-erlebnistag.de.

Neue Version des NATUREG-Viewers veröffentlicht

Das Hessische Umweltministerium (HMUELV) hat eine neue Version des NATUREG - Viewers entwickelt und veröffentlicht. Sie finden den Viewer unter http://natureg.hessen.de
Der freie Zugang zu den naturschutzfachlichen Informationen richtet sich vor allem an Bürger, das Ehrenamt und Planer. Hervorzuheben sind die Download-Möglichkeiten für Dokumente und graphischen Daten (Shapes). Für die Recherche empfehlen wir den Einstieg über das „Werkzeug“-Fenster. Das Umweltministerium ist dankbar für Hinweise und Anregungen zum NATUREG-Viewer. Benutzen Sie dafür bitte den Link „Kontakt“ in der Anwendung. Die offizielle Pressemitteilung des HMUELV finden Sie hier.

Am 13. April: Info- und Kontaktbörse zum FÖJ

Mit der Info- und Kontaktbörse am 13. April startet die Platzvergabe für das kommende FÖJ 2013/2014. Ähnlich einer Messe präsentieren sich die ca. 60 Einsatzstellen an jeweils einem eigenen Stand. Hier können sich die Bewerber/-innen und alle anderen Interessierten genauer informieren und mit den aktuellen FÖJ-Teilnehmer/-innen sowie den Betreuer/-innen sprechen. Die Veranstaltung findet von 10 - 13 Uhr im Seminargebäude der NAH in der Wetzlarer Friedenstraße 30 statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Nähere Informationen zum Freiwilligen Ökologischen Jahr gibt's auf der Homepage des FÖJ-Teams.

Schulwandern in der Natur

Schulwandern bereichert den Unterricht und fördert die Gesundheit, das Gemeinschaftsgefühl und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Das Wandern durch die Natur ist heute allerdings keine Selbstverständlichkeit mehr. Eine Fachtagung der NAH hat Lehrer und Lehrerinnen durch Vorträge und praktische Workshops für das Wandern mit Schülern begeistert. So wurde das Schulwandern mit Karten und Kompass oder das Geocaching mit GPS-Geräten geübt. Die Organisation einer Schulwanderung und die spielerische Einbindung des Themas „Biologische Vielfalt“ ergänzten das Angebot.
Der Deutsche Wanderverband beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema und setzt die gewonnenen Erfahrungen in Informationen und Unterstützungsangeboten für Schulen um. Seit 2011 bietet er eine Fortbildung zum/zur zertifizierten Schulwanderführer/ -in mit dem Schwerpunkt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ an.

Auf den Spuren der Wildkatze ... in Fulda

„Mit Kindern auf den Spuren der Wildkatze“ ist der Titel einer Reihe von Kooperationsveranstaltungen der Naturschutz-Akademie Hessen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) in Hessen. Die Teilnehmenden erhalten durch Vorträge von Sarah Friedrichsdorf vom BUND viel Wissenswertes über die Wildkatze, ihre Gefährdung und ihren Schutz. In erster Linie geht es in der Veranstaltung jedoch um die Vorstellung des Bildungspaketes für die umweltpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, das im Rahmen des BUND-Projektes „Rettungsnetz für die Wildkatze“ erstellt wurde.

Der Uhu - ein erfolgreicher Rückkehrer in Hessen

Die Anzahl der Uhus in Hessen hat in den letzten Jahren zugenommen. Das war die erfreuliche Nachricht anlässlich der NAH-Tagung „Der Uhu – eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes!?“. 2012 wurden in Hessen 230 Brutplätze des Uhus im Rahmen eines „Artgutachtens“ der Staatlichen Vogelschutzwarte registriert. Er brütet nicht nur in Felswänden und Steinbrüchen, sondern auch in Bäumen und Bauwerken, etwa in Burgen, Schlössern oder Autobahnbrücken. In Kooperationsverträgen mit Steinbruchbesitzern zum Erhalt der Brutplätze ist in den vergangen Jahren viel getan worden.

8. Naturschutz-Erlebnistage Hessen 2013

Vom 4. bis 12. Mai 2013 finden die „8. Naturschutz-Erlebnistage Hessen“ (NET) statt, die wir unter das Motto „Biologische Vielfalt in Hessen erleben“ gestellt haben. Gerne nehmen wir wieder Ihre Anmeldungen zu Veranstaltungen entgegen, um diese auf der NET-Homepage zu veröffentlichen.
Sie können Ihre Veranstaltung(en) hier online anmelden oder das Anmeldeformular (siehe unten) auch zumailen (info@na-hessen.de) oder faxen (0 64 41 / 9 24 80 - 48). Weitere Informationen finden Sie auf der o. g. NET-Homepage.
Anmeldeformular
Informationen

Die Bekassine - Vogel des Jahres 2013

Der „NABU“ und der „Landesbund für Vogelschutz“ haben die Bekassine (Gallinago gallinago) zum Vogel des Jahres 2013 erklärt. Insbesondere durch die Zerstörung seiner Lebensräume ist der - zu den Schnepfenvögeln zählende - Vogel in Deutschland stark gefährdet bzw. sogar vom Aussterben bedroht.
Die Lebensräume der Bekassine sind Moore, Sümpfe und extensiv bewirtschaftete Feuchtwiesen mit einem späten Mahdtermin, der das Brutgeschäft nicht tangiert. Sowohl Moore als auch die genannten Feuchtgrünländer sind jedoch durch menschliche Eingriffe (Torfabbau, Entwässerung, Düngung …) in Deutschland weitgehend zerstört. Mit dieser Zerstörung schwindet auch das Arteninventar jener Biotope. Neben der Bekassine sind davon auch der Große Brachvogel, der Kiebitz und die Uferschnepfe betroffen. mehr

Arbeitspferde in der Landschaftspflege

Auf großes Interesse ist die NAH-Veranstaltung zum Einsatz von Arbeitspferden in der Landschaftspflege gestoßen, die am 13. September in Florstadt stattfand. Der Einsatz von Arbeitspferden ist in Deutschland nicht mehr weit verbreitet, moderne pferdegezogene Technik sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Fachbehörden, Planungsbüros und Entscheidungsträgern kaum bekannt. Dabei fallen in Naturschutz und Landschaftspflege viele Arbeiten an, bei denen der Einsatz von Arbeitspferden auch und gerade unter heutigen Bedingungen eine nachhaltige, die Natur schonende sowie ökonomisch tragfähige Alternative darstellen kann. Die Teilnehmer/-inner der Veranstaltung konnten sich bei einer Mahdvorführung im NSG „Nachtweide von Dauernheim“ überzeugen, die auch auf youtube zu sehen ist.

youtube-Film: www.youtube.com/watch?v=Kujw8ba9boY&feature=channel&list=UL
Skript des Bundesamtes für Naturschutz zum Pferdeeinsatz: www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript256.pdf

Biomasse-Kolloquium

Die hessische Landesregierung will den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch in Hessen wesentlich erhöhen.
In diesem Zusammenhang bietet das Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) am 30. Oktober in Witzenhausen ein "Biomasse-Kolloquium 2012" an. Die NAH kooperiert in der Fortbildung zum Themenbereich "Bioenergie" mit HeRo.
Nähere Informationen zu der Veranstaltung auf www.hero-hessen.de .

Unsere Obstwiesen - Kleinode biologischer Vielfalt

Die Natur zeigt sich bisweilen in beeindruckender Schönheit und außergewöhnlicher Vielfalt. Landschaftselemente, auf die eine solche Beschreibung im besonderen Maße zutrifft, sind Obstwiesen, die auch als Streuobstwiesen bezeichnet werden.
Obstwiesen sind Grasflächen, auf denen hochstämmige Obstbäume wachsen, die in Reihen, Gruppen oder auch unregelmäßig gepflanzt wurden. Die Apfel-, Birn-, Kirsch- und Pflaumenbäume werden extensiv bewirtschaftet, was auch auf den Bodenbewuchs (Gras) zutrifft. mehr

Lehrgang Gewässerführer/-in Lahn

Gemeinsam mit der Oberen Fischereibehörde des Regierungspräsidiums Gießen bietet die NAH einen Lehrgang zum "zertifizierten Landschaftsführer/Gewässerführer Lahn" an. Für Mittelhessen spielt die Lahn eine besondere Rolle. Sie ist mit ihren Nebengewässern die Lebensader der Region. Mit dem Lehrgang wollen die Veranstalter Menschen befähigen, fundierte und erlebnisreiche Kenntnisse zum Themenbereich Gewässer auf hohem Niveau an interessierte Personen und Gruppen weiterzugeben.
Der Lehrgang basiert auf der Ausbildung zum "Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer (ZNL)", dem ein bundesweit abgestimmtes Lehrgangskonzept der Naturschutz-Akademien (BANU) zugrunde liegt. Nähere Informationen bietet der

Flyer [844 KB] mit näheren Informationen zum Lehrgang
Präsentation [375 KB] zum Lehrgang
Anmeldeformular [16 KB]

ZNL-Lehrgang Geopark und Diemelsee

Gemeinsam mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, dem Geopark Grenzwelten und dem Naturpark Diemelsee bietet die NAH einen Lehrgang zum "Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer“ an.
Die nordhessisch-sauerländische Region ist attraktiv für viele Menschen, die Natur- und Landschaft kennenlernen und erleben wollen. Um den Besuchern ein interessantes und qualifiziertes Exkursionsprogramm anzubieten, werden zertifizierte Natur- und Landschaftsführer/innen eingesetzt. Mit der Fortbildung zum / zur „Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer/in" wird naturinteressierten Personen aus der Geoparkregion GrenzWelten einschließlich des Naturparks Diemelsee das nötige Handwerkszeug vermittelt. Inhalte und Methoden zur Gestaltung von Führungen und Naturerlebnisveranstaltungen werden durch Gruppen- und Projektarbeit, Exkursionen sowie Vorträge vermittelt.
Der Lehrgang basiert auf der Ausbildung zum "Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer (ZNL)", dem ein bundesweit abgestimmtes Lehrgangskonzept der Naturschutz-Akademien (BANU) zugrunde liegt. Ein Aufbaumodul zum Geoparkführer ist für 2013 vorgesehen.
Nähere Informationen bietet der Flyer [298 KB] zum Lehrgang.

Sehr erfolgreiche Naturschutz-Erlebnistage

Auch die 7. Naturschutz-Erlebnistage Hessen (NET) waren wieder ein großer Erfolg. Bei 150 hessenweiten Veranstaltungen unserer Partner haben vom 5. bis 13. Mai zahlreiche Naturfreunde und –freundinnen teilgenommen, um sich über Naturschutzprojekte und –maßnahmen vor Ort zu informieren. Dabei kamen auch vielfältige Naturerlebnisse nicht zu kurz.
Die Angebotspalette war sehr reichhaltig und erstreckte sich von der Fahrradtour über die Vogelstimmenwanderung bis hin zum „Schafschurfest“ oder praktischen Naturschutz-Aktivitäten. Bei den zahlreichen Veranstaltungen konnte so die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten in den verschiedenen hessischen Biotopen lokal erlebbar werden. Von uns ein herzliches Dankeschön an unsere Partner und alle Besucher der Aktionen vor Ort!

Info- und Kontaktbörse zum FÖJ gut besucht

Ein großer Erfolg war auch in diesem Jahr die Info- und Kontaktbörse zum Freiwilligen Ökologischen Jahr. Sie bildet jeweils den Auftakt für das Bewerbungsverfahren zum neuen FÖJ-Jahrgang, der im September startet. Auf den beiden Ebenen des NAH-Seminargebäudes präsentierten sich fast alle Einsatzstellen und boten den interessierten jungen Leuten eine einmalige Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Das FÖJ-Team verzeichnete neben den eingeladenen Bewerberinnen und Bewerbern auch viele Spontanbesucher/-innen, die aus den Medien von der Veranstaltung erfahren hatten.
Nähere Informationen zum FÖJ in der Naturschutz-Akademie Hessen und zum Bewerbungsverfahren gibt es auf der Homepage des FÖJ-Teams.

Die Dohle - Vogel des Jahres 2012

Tagung am 31. März

90 Teilnehmer aus ganz Hessen nahmen an einer Tagung zur Dohle, Vogel des Jahres 2012, im Rathaus in Lich teil.
Dieser Vogel ist ein geselliger Generalist, der unter vielerlei Bedingungen zurechtkommt und daher in sehr unterschiedlichen Lebensräumen anzutreffen ist, was gerade in Lich deutlich wurde.
„Es gibt kaum einen anderen Ort in Hessen, wo baumhöhlen- und gebäudebrütende Dohlen so eng nebeneinander vorkommen“, erklärte Dr. Klaus Richarz, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Da sind zum einen die „fürstlichen“ Dohlen in den alten Platanen im Schlosspark, die die Tagungsteilnehmer zusammen mit Fürst Phillip zu Solms-Hohensolms-Lich beobachten konnten. Dem Park gegenüber brüten die „kommunalen“ Dohlen im mittelalterlichen Stadtturm, der unter der Führung der „Licher Turmfreunde“ bestiegen werden konnte. mehr

Die Erdkröte - Lurch des Jahres 2012

Die „Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V.“ hat die Erdkröte (Bufo bufo) zum Lurch des Jahres 2012 erklärt. Damit wurde eine Art gewählt, die in ganz Deutschland noch relativ häufig vorkommt und oft anzutreffen ist. Das zu den Froschlurchen zählende Tier nutzt ein breites Lebensraumspektrum, etwa Laubwälder, Waldränder, Hecken, Parkanlagen, Streuobstwiesen und auch naturnahe Gärten. mehr

Licher Fotopreis 2011 vergeben

"Es freut uns, dass die Beschäftigung mit der Natur auf so hohe Resonanz stößt", sagte Rainer Noll, Geschäftsführer der Licher Privatbrauerei, anlässlich der Vergabe des Fotopreises "Mensch und Natur" 2011. „Viele Fotos beschäftigen sich mit sehr interessanten und teilweise auch ungesehenen Aspekten des Mottos 'Mensch und Natur'."
1.842 Aufnahmen von über 700 Fotografen hatte die Jury dieses Mal zu sichten. Den von der Naturschutz-Akademie Hessen gestifteten 3. Preis übergab Wolfram Dette. Seit dem 13. Februar und bis Anfang 2013 werden 50 Motive des Wettbewerbs auf einer Wanderausstellung zu sehen sein. mehr

Das Eichhörnchen

Wir alle kennen sie, die kleinen roten (oder auch dunkler gefärbten) Kobolde. Eichhörnchen sind echte Sympathieträger und haben als ursprüngliche (Nadel-)Waldbewohner längst auch unsere Gärten und Siedlungen erobert.
Die Fellfarbe der Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist recht unterschiedlich. Von „fuchsrot“ über Braun- und Grautöne bis hin zu schwarz kann sich die Oberseite zeigen, während die Unterseite immer weiß ist. mehr

NAH im Kompetenznetz Vitale Orte 2020

Das Kompetenznetz Vitale Orte 2020 ist ein Projekt der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen. Die NAH ist eine der in der Projektgruppe vertretenen Bildungseinrichtungen und unterstützt das Projekt insbesondere mit Fortbildungsveranstaltungen.
Das Kompetenznetz Vitale Orte 2020 hat sich zum Ziel gesetzt, alle zu unterstützen, die daran mitwirken wollen, dass ihre Gemeinde trotz des demografischen Wandels ein lebenswerter Ort bleibt – ein Ort, an dem alte und junge Menschen gerne leben, lernen, arbeiten, feiern und gemeinsam die Zukunft gestalten. mehr

Website: www.hessen-nachhaltig.de/web/vitale-orte-2020

Kellerwald-Buchenwälder sind Weltnaturerbe

Was haben der Grand Canyon, die Serengeti und die Buchenwälder des Nationalparks Kellerwald-Edersee gemeinsam? Nun, alle drei verfügen über das Prädikat „UNESCO-Weltnaturerbe“.
Zusammen mit vier weiteren Buchenwaldgebieten in Deutschland, hat das Welterbekomitee der UNESCO den alten Buchenwäldern des Nationalparks Kellerwald-Edersee den „Weltnaturerbetitel“ verliehen. Die Einschreibung in die Welterbeliste erfolgte am 25. Juni 2011 bei einer Sitzung in Paris. Dies ist eine ganz besondere Auszeichnung und Würdigung unserer einzigartigen Mittelgebirgs- und Tieflandbuchenwälder. Schon 2007 wurden die „Buchenurwälder der Karpaten“ zum Weltnaturerbe erklärt und nun um die „Alten Buchenwälder Deutschlands“ ergänzt. Die naturnahen Buchenwälder des Kellerwaldes sind somit Teil eines Clusters, zu dem auch ausgewählte Waldflächen der Nationalparke Jasmund, Müritz, Hainich und des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin zählen.
Gerade im „Internationalen Jahr der Wälder“ dürfen wir uns über die bedeutende Auszeichnung der alten Buchenwälder im Nationalpark Kellerwald-Edersee besonders freuen.

6. Naturschutz-Erlebnistage Hessen 2011

Vom 14. bis 22. Mai 2011 finden die „6. Naturschutz-Erlebnistage Hessen“ (NET) statt. Somit haben interessierte Veranstalter einen erweiterten Planungsspielraum, um geeignete Aktionen in diesen Zeitraum zu legen. Gerne nehmen wir wieder Ihre Anmeldungen zu Veranstaltungen entgegen, um diese auf der NET-Homepage zu veröffentlichen.
2011 ist das „Internationale Jahr der Wälder“. In unserem waldreichen Hessen würden sich daher auch Veranstaltungen in Waldlebensräumen besonders anbieten. Am 22. Mai ist der „Tag der Biologischen Vielfalt“ – wenn Sie dazu bereits eine Aktion geplant haben, können Sie diese gerne zusätzlich auch als Beitrag zu den Naturschutz-Erlebnistagen melden.
Sie können Ihre Veranstaltung(en) hier online anmelden oder das Anmeldeformular (siehe unten) auch zumailen (info@na-hessen.de) oder faxen (06441 92480-48). Weitere Informationen finden Sie auf der o. g. NET-Homepage.

Anmeldeformular
Informationen

Apfelsorten-Vielfalt in Hessen

"Vielfalt in Hessen" ist der Titel eines attraktiven Posters, das Staatsministerin Lucia Puttrich im Hessischen Umweltministerium vorstellte. Das im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojektes "Obst- und Gemüsegarten Hessen" erstellte Poster im DIN A1-Format zeigt 99 Apfelsorten aus Hessen, darunter alte Lokalsorten und Sorten, die lange als verschollen galten. Das Projekt "Obst- und Gemüsegarten" hat das Ziel, die Standorte alter Apfelsorten in Hessen zu sichern und die Sortenvielfalt in Hessen langfristig zu erhalten.

Licher Fotopreis 2012

Unter http://www.licher.de/aktionen/Fotopreis-2012 können ab sofort die Teilnahmebedingungen für den "Licher Fotopreis 2012" eingesehen werden. Bereits zum 18. Mal prämiert damit eine fachkundige Jury die Fotobeiträge der besten Hobby- und Profifotografen zum Thema „Mensch und Natur“. Auch die Naturschutz-Akademie Hessen hat wieder einen Preis gestiftet.

Baum des Jahres 2011: die Elsbeere

Das Kuratorium „Baum des Jahres“ hat die Elsbeere (Sorbus torminalis) zum Baum des Jahres 2011 ausgerufen. Nach relativ häufig vorkommenden Jahresbäumen in der Vergangenheit (Vogelkirsche, Bergahorn, Walnuss, Waldkiefer), hat man sich damit im „Internationalen Jahr der Wälder“ für eine durchaus seltene Art entschieden. mehr

Kelterei Heil unterstützt "Obstgarten Hessen"

Martin Heil von der gleichnamigen Kelterei in Laubuseschbach unterstützt mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro das Projekt "Obstgarten Hessen". Das Geld wurde vom Vorsitzenden des Förderkreises der Naturschutz-Akademie Hessen, Gerhard Bökel, an das Land Hessen weitergeleitet. Staatssekretär Mark Weinmeister vom HMUELV und Landtagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer wurden bei dieser Gelegenheit vom Geschäftsführer der Naturschutz-Akademie Hessen, Albert Langsdorf, über die bisherigen Ergebnisse des Nachhaltigkeitsprojektes informiert. Über 10.000 Obstbestimmungen in ganz Hessen haben bisher zu mehr als 100 regionalen Sorten geführt, deren Standorte nun in einer Datenbank zusammengefasst werden. (Bild v. l.: Hans-Jürgen Irmer, Gerhard Bökel, Martin Heil, Mark Weinmeister, Albert Langsdorf)

2. Hessischer Tag des Streuobsts

Einen Apfelbaum der alten Regionalsorte „Heuchelheimer Schneeapfel“ pflanzte Umweltministerin Lucia Puttrich anlässlich des 2. Hessischen Tags des Streuobstes in Großen-Linden. Sie eröffnete bei dieser Gelegenheit die Pflegesaison der heimischen Obstbäume - nur durch einen regelmäßigen Schnitt der Bäume ließen sich Altbestände in ihrer Vitalität erhalten.

30. Apfelmarkt in der NAH

Auch in diesem Jahr zog der Wetzlarer Apfelmarkt, eine der beliebtesten Veranstaltungen der Region, wieder viele Tausend Besucher an. In einem Grußwort wies die neue hessische Umweltministerin Lucia Puttrich auf die Bedeutung der Streuobstwiesen für die Artenvielfalt, aber auch für die traditionelle hessische Apfelweinkultur hin.
Sie dankte der Naturschutz-Akademie Hessen und den Naturschutzorganisationen für die Mitarbeit bei dem Projekt "Obst- und Gemüsegarten Hessen" im Rahmen der hessischen Nachhaltigkeitsstrategie. Mit den Worten "Lassen Sie sich den Genuss der Natur auf der Zunge zergehen!" eröffnete sie den 30. Apfelmarkt 2010.

5. Hessisches Naturschutz-Forum

"Biologische Vielfalt im Siedlungsbereich" - unter dieser Überschrift stand das 5. Hessische Naturschutz-Forum, das anlässlich der Landesgartenschau in Bad Nauheim stattfand.
Vor über 100 Gästen, darunter viele Vertreter der Naturschutzverbände, referierte Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister zum Thema "Unsere Städte und Dörfer - (Über-)Lebensräume für gefährdete Arten?". Susanne Metz stellte am Beispiel Mannheims vor, inwiefern Biodiversität Auftrag und Chance für die Stadtentwicklung ist. Anschließend moderierte Thomas Zebunke ein Diskussionsforum zu der Frage "Welche Biodiversität wollen wir im Siedlungsbereich?".

Alte Apfelsorten gesucht

Gacksapfel, Dorheimer Streifling, Brauner Matapfel - das ist nur eine kleine Auswahl von alten Apfelsorten aus Hessen. Experten schätzen, dass es in Hessen über 1.000 Apfelsorten gibt. Zahlreiche dieser Sorten gelten inzwischen als verschollen, und über ihr Vorkommen ist wenig bekannt.
Die Konzentration auf wenige Standardsorten im Obstbau und im Handel hat zu einem Verlust an biologischer Vielfalt auch unter den Apfelsorten geführt.
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Naturschutz-Akademie Hessen wollen diese alten Sorten erhalten und forschen – zusammen mit Pomologen und Gartenfachleuten – nach den Obstbäumen mit regionaltypischen Sorten. Im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie für Hessen soll mit dem Projekt „Obst- und Gemüsegarten Hessen“ die biologische Vielfalt erhalten werden.

Umweltpreis der Stadt Wetzlar an Kestner-Schule

Den Umweltpreis der Stadt Wetzlar verlieh Umweltdezernent Harald Semmler an die Schulgartengruppe der Kestner-Schule Wetzlar. In Anwesenheit von Schülern, den betreuenden Lehrerinnen, der Schulleitung und einigen Gästen überreichte er einen Scheck über 1000 Euro im Schulgarten und ließ sich von den Schülern über deren Erfahrungen im Garten informieren. Der Schulgarten der Kestner-Schule wird seit über 25 Jahren im Natur-Erlebnisgarten der Naturschutz-Akademie erfolgreich betrieben.

Japanische Naturschützer und das FÖJ

Im Rahmen einer Informationsreise interessierten sich sieben Naturschützer/-innen der japanischen Umweltstiftung „Seven-Eleven-Midorinokikin" für Umwelteinrichtungen, an denen junge Menschen ein FÖJ absolvieren können. In Frankfurt besuchten sie die Vogelschutzwarte und das StadtWaldHaus. Beide Einrichtungen sind Einsatzstellen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) des Trägers NZH.

Bitte keine Tierwaisen aufnehmen!

Im Frühjahr und Sommer passiert es immer wieder, dass wir verwaiste und offenbar hilflose junge Wildtiere finden. Meist sind es Jungvögel, die am Boden hocken, aber auch Rehkitze oder junge Feldhasen können wir beim Spaziergang in der Natur finden. Denkbar ist auch die Begegnung mit einem kleinen Igel oder anderen Jungtieren.
Schnell sind wir dann bereit, den anscheinend verlassenen Tieren zu helfen, indem wir sie aufnehmen und an einen sicheren Ort verbringen. mehr

Ministerin Puttrich weiht Bodenerlebnispfad ein

Zusammen mit Schülern der Wetzlarer Kestnerschule hat die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) am Mittwoch, dem 6. Juni, während des Hessentages den Bodenerlebnispfad an der Friedenstraße besucht.
Der Pfad biete hervorragendes Anschauungsmaterial, um sein Wissen über den Boden zu vertiefen, sagte die Ministerin. Frau Puttrich konnte sich von dem Wissen der Kestnerschüler über Bodenkunde überzeugen, die den Pfad im Rahmen eines Projekttages besuchten. Passend zum regnerischen Wetter erläuterte Thilo Klein vom Umweltamt der Stadt Wetzlar die Wirkungen des Niederschlages auf den Boden. Auf einen Quadratmeter Boden fielen in Wetzlar durchschnittlich 600 Liter Regen pro Jahr. Der Bodenerlebnispfad erläutert an sechs Stationen im Wald unterhalb der Jugendherberge den „Tatort Boden“ und wurde 2005 von der Stadt Wetzlar in Verbindung mit der Naturschutzakademie, dem hessischen Umweltministerium und der Justus-Liebig-Universität eröffnet.

Zum Bild: Am Bodenerlebnispfad: Schüler der 6. Klasse der Kestnerschule mit Umweltministerin Puttrich, Thilo Klein (Umweltamt), Peter Schmidt (Schulleiter, 2. v.r.) und Daniel Singer (Naturschutz-Akademie Hessen, rechts)
Text und Bild: Stadt Wetzlar

Natur- und Landschaftsführer Lahn- und Bach-Auen

Die Lahnaue und ihre Seitenbäche sind attraktiv für viele Menschen zur Erholung und um die Natur und Landschaft zu erleben und kennen zu lernen. Gleichzeitig sind sie wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und erfüllen wichtige ökologische Funktionen. Zudem werden sie (land-)wirtschaftlich genutzt, aber auch durch unterschiedliche Schutzgebiete geschützt.

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