Naturschutz-Akademie Hessen

Archiv

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

... wünscht Ihnen das Team der Naturschutz-Akademie Hessen!
Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern, Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Veranstaltungen für ein erfolgreiches und gelungenes Jahr 2019. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit im Jahr 2020!

Der Einstieg in die Vogelbestimmung

Viele Menschen erfreuen sich an der Natur und an den Lebewesen, die sie dort antreffen. Allgegenwärtig ist dabei die bunte Schar unserer einheimischen Vogelwelt. In allen Lebensräumen sind Vögel vertreten, sei es im Wald, in der Feldflur, an Gewässern oder auch in Siedlungen und Gärten.

Ein Zusammentreffen mit unseren gefiederten Freunden ist somit sehr oft möglich. Die meisten Naturfreundinnen und Naturfreunde möchten dann aber auch gerne wissen, „mit wem sie es zu tun haben‟. So entsteht der Wunsch, die gesehene (oder auch gehörte) Vogelart zu bestimmen. mehr

Blaues Band - eine Chance für unsere Flüsse

Komplett ausgebucht waren eine Fachtagung im Umweltbildungszentrum Schatzinsel Kühkopf am Freitag, 15. November und die Exkursion am Folgetag zum Bundesprogramm „Blaues Band“. Die Veranstaltung mit 100 Teilnehmern wurde initiiert durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein (WSA ORh) in Kooperation mit der Naturschutzakademie Hessen (NAH) und dem Umweltbildungszentrum Schatzinsel Kühkopf (UBZ). Anlass war das sich derzeit in Ausführung befindliche Modellprojekt des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ im Gebietsteil Knoblochsaue auf Riedstädter Gemarkung. mehr

Vorträge zur Biodiversitätsstrategie in Hessen

Am 24. Oktober fand unsere Veranstaltung „Arten und Lebensraumtypen der Hessen-Liste (Ziel II der HBS)“ statt. Die Vorträge zu unserer Veranstaltung „Arten und Lebensraumtypen der Hessen-Liste (Ziel II der HBS)“ (24.10.) sind auf der Biodiversitäts-Homepage des Landes Hessen gelistet und können dort geladen werden.
Ebenfalls auf dieser Homepage stehen die „tabellarisch dargestellten Arten und Lebensräume der Hessenliste, für deren Erhaltung das Land und die jeweils genannten Kreise eine besondere Verantwortung haben“, zur Verfügung.

Waldwende (2) - Abkehr vom Altersklassenwald?

Die häufigste Betriebsform in unseren Wirtschaftswäldern ist der Altersklassenwald. Er kann aus Pflanzung oder auch aus einer Naturverjüngung entstanden sein. Meist besteht er aus sehr wenigen Baumarten, die mehr oder weniger gleich alt sind. Pflegemaßnahmen, Durchforstungen und auch die Holzernte finden auf der gesamten Fläche statt. Bei der Holzernte, welche früher noch häufig im Kahlschlagverfahren durchgeführt wurde, fällt vergleichsweise viel Holz an.
Solche Wälder sind oftmals sehr stark gefährdet, wenn sie von Extremereignissen heimgesucht werden .... mehr

Waldwende (1) - die Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel ist in aller Munde und medial höchst präsent. Auch in Deutschland erleben wir nun extreme Sommertemperaturen und vermehrt Dürreperioden, was wir früher nur aus dem mediterranen Raum oder von anderen Kontinenten kannten. Diese Entwicklung hat massiven Einfluss auf unsere Lebensräume, wobei die Wälder besonders betroffen sind.
Insbesondere die Jahre 2018 und 2019 haben sichtbare Spuren in unseren Wäldern hinterlassen, die auch in den kommenden Jahren noch nachwirken werden. Es sind weniger die extremen Temperaturen, die den Bäumen zu schaffen machen, als vielmehr der drastische Wassermangel, der zumindest auch im Winter 2018/19 nicht kompensiert werden konnte. Die Folgen sind für alle sichtbar, wobei die verschiedenen Baumarten unterschiedlich reagieren. Insgesamt können wir von einer Destabilisierung von Waldökosystemen ausgehen. mehr

Schreie im Herbstwald

Nein, dies ist nicht der Titel eines Kriminalromans und auch nicht jener eines düsteren Psychothrillers. Vielmehr geht es hier um die Brunft der Rothirsche, die jetzt im September beginnt und sich bis in den Oktober hineinzieht. Dabei geht es recht lautstark und spektakulär zu, denn die männlichen Tiere (insbesondere die sog. Platzhirsche) röhren und schreien aus voller Kehle, um ihre Dominanz auch akustisch zu untermauern. mehr

Staatsministerin Hinz auf dem Naturschutzforum

„Über eine Million Arten sind laut dem Weltbiodiversitätsrat vom Aussterben bedroht. Dagegen müssen wir etwas tun“, forderte Umweltministerin Priska Hinz auf dem Naturschutzforum 2019 der NAH. Mit weit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stieß das Thema des diesjährigen Forums auf besonderes Interesse. Die Veranstaltung befasste sich mit konkreten Projekten, wie Insektenschutz erfolgreich umgesetzt werden kann.
Die Ministerin kündigte eine Förderung des Ökolandbaus an mit dem Ziel eines Anteils von 25 Prozent an der Anbaufläche bis zum Jahr 2025. Außerdem sollten Schutz und Erhalt der Biodiversität gesetzlich verankert werden. Dazu werde gerade ein neues hessisches Naturschutzgesetz erarbeitet.

Bienen für Kids

Einmal Imker sein. Das konnten Mädchen und Jungen in der NAH erleben.
Bei besten Bedingungen führten Thomas und Christiane Poetsch vom Imkerverein Wetzlar durch den Vormittag. Los ging es mit einer kurzen theoretischen Einführung in die Welt der Bienen. Die Kinder lernten zum Beispiel, dass Imker gerne weiße Kleidung tragen, um die Bienen nicht zu beunruhigen. mehr

FÖJ-Teilnehmerin programmiert Kräuter-App

Im Rahmen ihres FÖJ-Projekts im Naturpark Lahn-Dill-Bergland hat Eva Hofmann eine App zum Kräuter sammeln entwickelt. Hier stellt sie sie vor:
"Auf die Idee für die Kräuterfinder-App bin ich gekommen, weil ich selbst gerne essbare Pflanzen sammele und nach meinem Umzug für das FÖJ gerne ein paar gute Fundorte in der Nähe gekannt hätte. Das ist sonst eine jahrelange Sucharbeit, bis man Fundstellen für jede Jahreszeit und jede Verwendung kennt. Dass es so eine App noch nicht gab, hat mich ziemlich überrascht. Außerdem halte ich das Kräutersammeln für eine gute Möglichkeit, den Menschen die Natur und Kulturgeschichte ihrer Region näher zu bringen, und auch nachhaltiges Konsumieren und den Wert der Artenvielfalt lernt man so wunderbar kennen." mehr

Der dramatische Rückgang der Insekten

Über eine Million verschiedener Insektenarten leben auf dieser Erde, in Deutschland sind es mehr als 30.000 Arten. Keine andere Tierklasse hat eine vergleichbare Artenvielfalt entwickelt. Mit Ausnahme der Polarregionen und der offenen Meere haben sie alle terrestrischen und aquatischen Lebensräume erobert. Allen gemeinsam ist ihr dreiteiliger Körperbau aus Kopf (Caput), Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen) sowie die drei Beinpaare (Hexapoda = Sechsfüßer). Bekannte Insektenordnungen sind beispielsweise Libellen, Käfer, Schmetterlinge, Heuschrecken, Wanzen, Haut- und Zweiflügler (Auswahl). mehr

Fortbildungsteam freut sich über Sachspende

Eine Sachspende von Seminarteilnehmer Holger Gutenberger aus Grolsheim hat dem NZH-Fortbildungsteam unverhofft einen länger gehegten Wunsch erfüllt.
Er war von einem Artenbestimmungsseminar so angetan, dass er nach seiner Teilnahme der Seminarleiterin Dr. Susanne Uhrmacher spontan acht fabrikneue Tablets für die NZH-Fortbildung versprach. mehr

Kooperation zum Thema "Feuersalamander"

Im Zuge einer Kooperationsveranstaltung der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen und der Goetheschule Wetzlar zum Thema „Feuersalamander“ hatten Schüler eines Bio-LK Q2 (12. Jahrgangsstufe) die Möglichkeit, Salamanderlarven im Helgebach zu fangen und zu zählen. mehr

Jäger auf leisen Sohlen

Verborgen in unseren Wäldern leben zwei heimliche Jäger, beide sind Katzen und beide sind sehr selten. Auch sind sie beide sehr effiziente Beutegreifer. Es gibt aber auch Unterschiede, so ist die eine eher klein, die andere relativ groß. Natürlich haben Sie es längst erkannt - wir reden hier über die Wildkatze und den Luchs. mehr

Schmetterlinge für Einsteiger

Dieses Seminar fand im NABU-Schutzgebiet Vogelsbergteiche in Ober-Moos statt. Es bot Einsteigern die Möglichkeit, einen Überblick über häufig auftretende Schmetterlingsarten in Hessen zu erhalten. mehr

Tag der offenen Gartentür

Der "Tag der offenen Gartentür" lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher in den Bauerngarten der Naturschutz-Akademie. Hier konnten Ideen rund um den Nutzgarten und seine Bewirtschaftungsweise gesammelt werden. mehr

Gemeinsame Veranstaltung mit der Lebenshilfe

Mehrmals im Jahr bietet die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V. ein offenes Treffen für ihre Mitglieder mit verschiedensten Programmen an. Bereits im September des letzten Jahres hatte sich die NAH ebenfalls an diesen Treffen beteiligt. Im April besuchte eine Kindergruppe der Lebenshilfe die NAH. Anfang Mai waren die Erwachsenen an der Reihe. Bei beiden Terminen standen die Amphibien im Mittelpunkt. Bergmolche und Teichmolche sind quasi die „Klassiker“ der heimischen Gewässer und durften deshalb nicht fehlen. mehr

Großes FÖJ-Seminar in der NAH

Beim vierten FÖJ-Seminar im Mai trafen sich über 70 Freiwillige auf einmal – das ist lebendig, manchmal laut und wuselig, aber auf jeden Fall auch spannend und inspirierend. Die Teilnehmenden konnten sich je nach Interesse in verschiedene Workshops einwählen. Das Spektrum reichte von Gärtnern, Landart und Wildkräuterkunde über Pflanzenbestimmung zu Pomologie und vieles mehr. Ja, was ist das eigentlich, Pomologie? mehr

Kleingewässer - Perlen in der Natur

Wir alle kennen die große Bedeutung unserer Gewässer für den Haushalt der Natur. Dabei denken wir zunächst vielleicht an größere Still- oder auch Fließgewässer wie Seen und Flüsse. Aus ökologischer Sicht sind aber gerade auch die unzähligen Klein- und Kleinstgewässer besonders wichtig und erhaltenswert.
Zu den Kleingewässern zählen Teiche, Weiher, Tümpel und sogar mit Wasser gefüllte Wagenspuren. Auch unsere Gartenteiche gehören dazu. Während Weiher und Teiche in der Regel ganzjährig Wasser führen, können Tümpel und andere Kleinstgewässer temporär trocken fallen. mehr

Wie man Bienen am Schwärmen hindert ...

Sobald die Temperaturen im Frühjahr steigen, werden auch die Honigbienen wieder aktiv. Im Frühsommer erreicht ein Bienenvolk meist seine maximale Größe. Zu diesem Zeitpunkt kommt ein Bienenvolk oft in Stimmung, um zu „schwärmen“. Das Schwärmen dient eigentlich vornehmlich der Vermehrung: Die alte Bienenkönigin verlässt mit etwa der Hälfte der Arbeiterinnen ihres Volkes das Nest, um sich eine neue Behausung zu suchen. Im Nest zieht das zurückbleibende Volk eine neue Königin heran. Obwohl das Schwärmen eine natürliche Verhaltensweise bei Bienen ist, versuchen die meisten Imker, es zu unterbinden. mehr

Giftige Schönheiten

In diesem Beitrag werden einige giftige Pflanzen vorgestellt, die auch bei uns in Hessen wachsen. Natürlich gibt es hier bei weitem nicht die Fülle an Giftpflanzen, wie wir sie aus den Tropen oder von anderen Orten der Welt kennen. Aber auch die gemäßigten Klimazonen beherbergen giftige, ja sogar sehr giftige Arten. Vom Namen her sind uns viele von ihnen bekannt, was aber nicht zwangsläufig auch eine korrekte Bestimmung in der Natur ermöglicht. Dies aber kann zu Verwechslungen führen, wodurch ernsthafte Gefahren für unsere Gesundheit entstehen können. mehr

Seminar "Heimische Fische"

Die Gelegenheit zum Kennenlernen heimischer Fischarten bot ein von der NAH angebotenes und von Ulrike Steinweg organisatorisch vorbereitetes zweitägiges Seminar. In einem Theorie-Teil gab der langjährige Geschäftsführer des Verbandes hessischer Fischer, Leonhard R. Peter (Biebertal), Einblicke in Stammesgeschichte, Anatomie, Ökologie, Brutbiologie und Verhalten der mit 30.000 Arten umfangreichsten Wirbeltier-Gruppe. mehr

Das Schachbrett - Schmetterling des Jahres 2019

Das Schachbrett (auch als „Damenbrett‟ oder „Schachbrettfalter‟ bezeichnet) ist der Schmetterling des Jahres 2019. Ausgerufen wurde er von der „BUND NRW Naturschutzstiftung‟ und der „Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen‟. mehr

Haltungssysteme für Bienen

Im Jahr 2018 begann eine Kooperation zwischen dem Imkerverein Wetzlar und der NAH. Von März bis September trafen sich die Mitglieder des Vereins jeden ersten Donnerstag im Monat im Seminargebäude der NAH. Andere Imkervereine und Interessierte kamen zu vielen dieser Treffen. So bestand die Möglichkeit, ganz neue Kontakte zu knüpfen.

Die Treffen waren verbunden mit Kurzvorträgen über Wildbienen, Honig, Gesundheit, insektenfreundliches Gärtnern sowie die verschiedenen Facetten der Imkerei.

Im Jahr 2019 wird die Zusammenarbeit fortgesetzt. Zum Auftakt referierte am 7. März Christian Dreher, Fachberater für Imkerei beim Bieneninstitut in Kirchhain. Er stellte verschiedene Haltungssysteme vor. mehr

Umsiedlung von Wespen und Hornissen

Der ein oder andere hatte vielleicht schon selber das Problem: ein Wespen- oder Hornissennest auf der Veranda oder vielleicht auch im Rollladenkasten. Der erste Gedanke gilt dabei oft dem Schädlingsbekämpfer. Doch es besteht auch die Möglichkeit, das Nest umsiedeln zu lassen. Dafür gibt es im Lahn-Dill-Kreis Fachberater. mehr

Maserknollen, Hexenbesen und Lyrakronen

Nein, hier handelt es sich nicht um Kultbegriffe aus der Welt keltischer Druiden und auch nicht um mittelalterliche Bezeichnungen für seltene Krankheiten. Vielmehr stehen die Namen für Wuchsanomalien, die an unseren Bäumen auftreten können.
Im März sind die Wälder noch kahl und erlauben uns Einblicke auf Phänomene, die später im belaubten Zustand schwieriger zu entdecken sind. Dazu zählen auch diverse Wuchsanomalien, die sich manchmal an den Stämmen, Ästen oder auch in den Kronen der Bäume befinden. mehr

Hautpilz bedroht auch hessische Salamander

Vermutlich mit importierten Amphibien aus Asien ist ein Hautpilz eingeschleppt worden, durch den in Westeuropa ganze Bestände von Feuersalamandern sterben. Inzwischen ist er auch in Essen gefunden worden. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) möchte die Weiterverbreitung des Hautpilzes dokumentieren und bittet darum, Totfunde, die nicht überfahren wurden, an das Feuersalamandermeldenetz zu melden.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Die "Mutter des Waldes"

So nennen sie viele Förster fast ehrfurchtsvoll. Die Rede ist von dem hessischen Charakterbaum schlechthin, der Buche. Mit 31 % ist sie die Hauptbaumart in unserem sehr waldreichen Hessen. Hier findet sie optimale Wuchsbedingungen, sowohl in reinen Buchenbeständen als auch in Mischwäldern. Ohne den Eingriff des Menschen wäre das ganze Hessenland – bis auf wenige Grenzstandorte (etwa zu feuchte Bereiche) – ausschließlich von Buchenwäldern bedeckt. Vegetationskundler bezeichnen diese Endstufe der Sukzession auch als Klimax- oder Schlusswaldgesellschaft. mehr

Netzwerk Schulgärten in Hessen

Das "Netzwerk Schulgärten in Hessen" befindet sich seit letztem Jahr im Aufbau und hat schon mehr als 100 Mitglieder aus Schulen in ganz Hessen. Lehrkräften und weiteren an Schulgartenarbeit Interessierten wird ein regelmäßiger Rundbrief, Erfahrungsaustausch, Fortbildungen und zukünftig auch Beratung sowie Öffentlichkeitsarbeit für die Schulgartenidee angeboten.
Weitere Informationen zum Netzwerk und wie man daran teilhaben kann finden Sie auf unserer Schulgartenseite.
Den Wert der Schulgartenarbeit für Persönlichkeitsentwicklung und die Anforderungen an eine zeitgemäße Bildung haben bereits die führenden Pädagogen der vorangegangenen Jahrhunderte erkannt. Im Artikel „Das Gärtnerische in der Pädagogik – Pädagogik im Garten“ gibt Dr. Inge Schenk einen Überblick über die Geschichte der Schulgärten und die Beziehung von Garten und Pädagogik. Dr. Inge Schenk ist Gründerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten BAGS und hat sich in ihrer Zeit als Geschäftsführerin und Generalsekretärin der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. ganz besonders für die Schulgartenidee engagiert.

Einblicke in die Permakultur

Über 40 Teilnehmer erhielten in der NAH einen ersten Einblick in die ethischen Hintergründe und die Gestaltungsprinzipien der Permakultur.
Das ist eine Methode, zukunftsfähige Lebensräume zu gestalten, die die Bedürfnisse von Mensch und Natur erfüllen. Sie vereint traditionelles Wissen und Erkenntnisse der Ökosystem- und Agrarforschung. mehr

Ein Plädoyer für den Naturgarten

Ein Naturgarten? Haben wir nicht außerhalb unserer Städte und Dörfer genug Natur? Die Antwort lautet nein, denn viele menschliche Einflüsse lassen unseren heimischen Tier- und Pflanzenarten immer weniger Lebensraum. Hauptgründe sind der Flächenbedarf, etwa durch Siedlungs- und Straßenbau und die intensiv betriebene Landwirtschaft. Zahlreiche Arten sind deshalb in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Naturgärten oder auch sonstige naturnahe Grünflächen und Parkanlagen in den Siedlungsbereichen können diesen Artenschwund vielleicht nicht kompensieren. Auf jeden Fall aber können sie die sonstigen Maßnahmen des Naturschutzes ergänzen und kleine (Natur-)Erlebniswelten – gerade auch für Kinder – sein. mehr

Insekten in Not!

Aus verschiedenen Bundesländern erreichen uns alarmierende Meldungen von einem Insektensterben. Über einen längeren Zeitraum haben Entomologen Fallenfänge ausgewertet und dabei einen dramatischen Rückgang, insbesondere bei den Fluginsekten, festgestellt. Diese Entwicklung wurde nach Ansicht namhafter Forscher bestätigt und stellt wohl ein großflächiges Problem dar. Betroffen davon sind z. B. Schmetterlinge, Wildbienen, Käfer und Fliegen, wobei nicht nur die Artenzahl, sondern auch die Zahl der Individuen einer Art drastische Einbrüche erlitten haben. mehr

Herdenschutz und Wolfsmanagement in Hessen

Der Wolf ist nach Deutschland zurückgekehrt und hat sich in einigen Bundesländern angesiedelt. Auch in Hessen sind in den letzten Jahren und Monaten sporadisch durchstreifende Wölfe gesichtet worden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch in Hessens Landschaften Wölfe wieder heimisch werden. Verhindern lässt sich dies nicht.Während sich Naturfreunde darüber freuen, dass dieser einst vom Menschen ausgerottete Große Beutegreifer wieder zurückkommt, sehen vor allem Weidetierhalter dieser Entwicklung
mit großer Sorge entgegen. mehr

Alt-Handy-Sammelaktion in der Naturschutz-Akademie

Falls Sie ein altes Handy zu Hause in Ihrer Schublade haben und es nicht mehr benötigen - bringen Sie es doch mit, wenn Sie eine unserer Veranstaltungen besuchen!
In der NAH gibt es die Althandysammlung »Mobile-Box«. Hier können Sie Ihr altes Handy mit Akku und Ladekabel abgeben. Die Handys werden wiederverwendet oder recycelt, und
Teile des Erlöses spendet Mobile-Box dem Förderverein Ökologische Freiwilligendienste e. V., um mehr FÖJ-Plätze finanzieren zu können.
Zudem leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz. Selbstverständlich wird der Datenschutz bedacht und Ihre persönlichen Daten werden – sofern noch nicht geschehen - gelöscht.
Weitere Infos finden Sie unter: http://mobile-box.eu/ .

Landschaftsästhetik

Die Landschaftsästhetik beschreibt die „Schönheit einer Landschaft“, wobei wir diese Schönheit natürlich rein subjektiv wahrnehmen. Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten. Dennoch können wir einige Kriterien zur Bewertung einer schönen Landschaft heranziehen, die sich vor allem aus der Wanderszene heraus entwickelten. Ein paar Beispiele seien hier skizziert ... mehr

Unsere Bäche - ein Netzwerk des Lebens

Wie ein Netz durchziehen Bäche unsere Landschaft. Im Hochgebirge sind sie ebenso vorhanden wie in Mittelgebirgsregionen oder im Flachland. Als Bäche werden Fließgewässer bezeichnet, die eine Breite von bis zu 5 m aufweisen. In Abhängigkeit von der Höhenlage können drei Bachtypen unterschieden werden. mehr

FÖJ-Messe gut besucht

Mit der FÖJ-Messe startete die Besetzung der Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und im Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) für den Jahrgang 2019/2020, der im Herbst beim Träger Naturschutz-Zentrum Hessen e.V. beginnt. Rund 200 Interessierte konnten sich über die vielfältigen Angebote der Einsatzstellen im FÖJ und ÖBFD informieren und Gespräche führen. Damit ist die Nachfrage nach den über 100 Plätzen in den ökologischen Freiwilligendiensten ungebrochen hoch. mehr

Unsere Natur im Februar

Die Tage werden länger und auch die Temperatur steigt nun kontinuierlich an. So langsam erwacht die Natur wieder nach Wochen, in denen Dunkelheit und Kälte das Land beherrschten. Einige Tierarten werden schon am Ende des Winters wieder aktiv und auch in der Welt der Pflanzen erkennen wir erste Lebenszeichen. Der Wettlauf um die besten Startbedingungen für den nahenden Frühling hat begonnen. mehr

Alte Bäume - Ikonen der Natur

Welcher Naturfreund kennt sie nicht, die alten, knorrigen und bizarren Baumrecken, denen wir mitunter begegnen? Als stumme Zeugen unserer Kulturgeschichte haben sie oftmals Jahrhunderte überdauert. Sie überlebten Kriege und Revolutionen und trotzen noch heute den Unbilden der Witterung. mehr

Der Buntspecht - "Zimmermann des Waldes"

Ein lautes, hölzernes Trommelsignal durchdringt alljährlich den Winter- und Frühlingswald. Verantwortlich dafür ist der Buntspecht (Dendrocopos major), der mit etwa 20 Schlägen pro Sekunde einen Baumstamm mit seinem kräftigen Schnabel bearbeitet. mehr

Usutu-Virus verursacht Amselsterben

Im Jahre 2011 wurde das aus Afrika stammende Usutu-Virus bei einer toten Amsel erstmals in Hessen nachgewiesen. Damals und auch im Folgejahr 2012 verursachte der Erreger bundesweit ein Massensterben in der Vogelwelt, wobei besonders Amseln betroffen waren. Schwerpunkte der Ausbreitung lagen vorwiegend in den westlichen Bundesländern (NRW, BW, RP und auch Hessen). mehr

Info-Abend zum Schwarzstorch

In der NAH fand am 24. Januar eine Info-Veranstaltung über den Schwarzstorch statt. Der lange vom Aussterben bedrohte, faszinierende Waldbewohner mit dem schwarzen, in der Sonne purpur bis violett schillernden Gefieder und dem roten Schnabel wird in Hessen zunehmend wieder heimisch. In Europa brüten nur etwa 5600 bis 7500 Paare des Schwarzstorchs – das ist mehr als die Hälfte des sehr kleinen und verletzlichen Weltbestandes. In Deutschland sind es insbesondere die fließgewässer- und waldreichen Mittelgebirgslandschaften, die vom Schwarzstorch besiedelt werden. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass das waldreiche Hessen mit seinen alten Buchwäldern zu den Kerngebieten seiner Verbreitung in Mitteleuropa gehört.

40 Jahre Naturschutz-Zentrum Hessen

v.l.: Hartmut Mai (NABU), Norbert Kortlüke (Stadt Wetzlar), Wolfram Dette (Vors. NZH e. V.), Ursula Hammann (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Christian Hey (Hess. Umweltministerium)

Das Naturschutz-Zentrum Hessen (NZH), eine der beiden Säulen der Naturschutz-Akademie, schaut in diesen Tagen auf 40 Jahre Arbeit als Lobby der Natur zurück. Anfang Juli fand in der Naturschutz-Akademie in der Friedenstraße eine Feier aus Anlass dieses Jubiläums statt.
NZH-Vorsitzender Wolfram Dette begrüßte die anwesenden Vertreter der Mitgliedsverbände, die Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt, mehrere Landtagsabgeordnete sowie Vertreter des Landes Hessen, darunter Dr. Christian Hey, Abteilungsleiter im Hessischen Umweltministerium.
Ansprachen hielten Ursula Hammann in Vertretung des verhinderten Landtagspräsidenten Norbert Kartmann, Dr. Christian Hey, Hartmut Mai (NABU) für die Verbände sowie Norbert Kortlüke, Umweltdezernent der Stadt Wetzlar, für die kommunalen Partner. Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek erinnerte in einem Rückblick an die Entwicklung des Naturschutz-Zentrums Hessen bis ins Jahr 2001. Anschließend leitete Wolfram Dette eine Diskussionsrunde mit den naturschutzpolitischen Sprechern/-innen der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Hessischen Landtag.
Am Nachmittag konnten sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger im Seminargebäude über das NZH und seine Mitgliedsverbände sowie im Natur-Erlebnisgarten über den Bauerngarten und dessen Bewirtschaftung informieren.

Baum des Jahres 2016 - die Winterlinde

Für das Jahr 2016 hatte das „Kuratorium Baum des Jahres“ die Winterlinde zum „Baum des Jahres“ ausgerufen und mit dieser Wahl einen unserer bekanntesten Bäume gekürt.
Neben den Eichen stehen die Linden weit oben auf der Skala unserer beliebtesten Bäume. Schon seit Jahrhunderten begleiten sie uns als Zeugen unserer Kulturgeschichte, etwa als Dorfbäume, Haus- und Hofbäume, Gerichtsbäume, Tanzbäume usw. Im Volkslied und in der Dichtung sind sie fest verankert und zahlreiche Orte sind nach ihnen benannt. mehr

Prächtiges Wetter lockte zum Apfelmarkt in die NAH

Zur Eröffnung des traditionellen Apfelmarkts erinnerte Wetzlars Oberbürgermeister Wolfram Dette als Vorsitzender des Naturschutz-Zentrums Hessen e. V. daran, dass der Ausgangspunkt für das Zentrum vor 40 Jahren ein Kreisobstlehrgarten gewesen war, und dankte dem Land Hessen für die Unterstützung, die eine kontinuierliche Entwicklung ermöglicht habe. Horst Ryba, 1. Vorsitzender der Naturland-Stiftung Lahn-Dill-Kreis, verlieh Martin Lugauer für die Lokalredaktion der Wetzlarer Neuen Zeitung das Goldene Rebhuhn. Die Redaktion, so Ryba, habe sich um den Naturschutz verdient gemacht, indem sie die Stiftung mit großem Engagement journalistisch begleitet und den Bürgern Naturschutz-Themen vermittelt habe.

Der Feldahorn - Baum des Jahres 2015

Nach dem Spitzahorn (1995) und dem Bergahorn (2009) ist nun unsere dritte einheimische Ahornart - der Feldahorn - zum „Baum des Jahres 2015“ ausgerufen worden.
Der Feldahorn (Acer campestre L.) – auch „Maßholder“ genannt - hat nie die forstliche Bedeutung der beiden anderen Arten erlangt. Auch ist er weniger im Wald anzutreffen, sondern eher an den Waldrändern, in Feldgehölzen oder an Gewässern. Mit Wuchshöhen von etwa 10 – 14 m zählt der Feldahorn zu den sog. „Bäumen 2. Ordnung“, die nicht die Höhen der eigentlichen Waldbäume erreichen. Sein maximales Alter wird mit etwa 100 Jahren angegeben. mehr

Bundesministerium stellt App für Bienenfreunde vor

Dem Trend folgend, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine App für Bienenfreunde entwickelt, die dabei helfen kann, Bienen aktiv im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu unterstützen. mehr

Der Ziegenmelker braucht Hilfe

Nach der Bewertung des Erhaltungszustands der hessischen Brutvogelarten, bei der die Parameter „aktuelles natürliches Verbreitungsgebiet“, „Population“, „Habitat der Art“ und „Zukunftsaussichten“ berücksichtigt werden, haben die meisten Arten einen schlechten oder ungünstigen Erhaltungszustand. Auch der Ziegenmelker ist stark bedroht, in Südhessen gibt es derzeit noch zwischen 30 und 50 Reviere. Er ist mit seinem braun-grauem Gefieder gut getarnt und auch nachts oder in der Dämmerung aktiv. mehr

Wildbienenexperte Dr. Paul Westrich in der NAH

Dr. Paul Westrich, der seit über 40 Jahren die heimischen Wildbienen erforscht und darüber auch reich bebilderte Bücher verfasst hat, gibt am 26. März 2015 ab 15.00 Uhr im Seminargebäude der NAH einen Einblick in die faszinierende Vielfalt der Formen, Farben und Lebensweisen der nächsten Verwandten unserer Honigbiene. Unter dem Titel „Von Baumeistern, Blumenschläfern und Pollensammlern. Eine Reise in die faszinierende Welt der Wildbienen“ werden anhand besonders anschaulicher Beispiele Verhalten, Nistweisen und Baumaterialien dargestellt. mehr

Rund um den Wolf für Groß und Klein

Am Samstag, den 30. April veranstalten die Naturschutz-Akademie Hessen und der Naturschutzbund Hessen (NABU Hessen) zum Tag des Wolfes einen Informations- und Aktionstag für Groß und Klein.
Von 10 -17 Uhr wird in der NAH und auf dem Gelände der Akademie ein Programm rund um den Wolf für die ganze Familie geboten. Es gibt Kinder-Mitmach-Aktionen, Vorträge, Theater, Film und eine Poster-Ausstellung „Willkommen Wolf“. mehr

Wildtiere in Siedlungen

Seit der Mensch in Siedlungen wohnt, wird er von Wildtieren begleitet, die zusammen mit ihm oder auch in seiner Nachbarschaft leben. Die Häuser und Stallungen früherer Zeit boten zahlreichen tierischen Mitbewohnern ideale Bedingungen. Mäuse und Ratten waren dort ebenso zu Hause, wie ihre natürlichen Fressfeinde Schleiereule und Steinmarder. mehr

Springkraut-Projekt im Weipersgrund

Der Klimawandel führt dazu dass immer mehr Pflanzen- und Tierarten nach Hessen einwandern. Einige von ihnen können für die heimische Flora und Fauna oder sogar für den Menschen zum Problem werden. Diese Arten werden als „invasive“ Arten bezeichnet. Der Umgang mit dem „Indischen Springkraut“ wurde in einem Pilotprojekt des Regierungspräsidiums Gießen ... mehr

Hummeln brauchen Hilfe

Wir alle kennen sie, die „dicken Brummer“, die in der freien Natur und in unseren Gärten recht auffällig in Erscheinung treten. Die Rede ist von Hummeln, die schon im zeitigen Frühjahr und auch im weiteren Jahresverlauf zu beobachten sind. Wie die Bienen und Wespen, gehören auch die Hummeln zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) innerhalb der Insektenklasse. Etwa 30 Arten leben in Deutschland. mehr

Bioenergienutzung im Biosphärenreservat Rhön

Biosphärenreservate sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklungen. Im Rahmen von Entwicklungskonzepten des Biosphärenreservates Rhön werden auch Projekte zur Bioenergienutzung unterstützt oder gefördert. Das Biosphärenreservat will damit regionale Möglichkeiten der Verwendung von Rohstoffen aus der Forst- und Landwirtschaft, der Landschaftspflege und der Pflege von Naturschutzgebieten berücksichtigen.
Eine Fachexkursion der NAH mit der hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Rhön bot Gelegenheit, beispielhafte Projekte zur Bioenergienutzung mit unterschiedlichen Ansätzen zu besuchen und mit den Betreibern über deren Erfahrungen zu diskutieren. Die Teilnehmer der Exkursion waren erfreut über das große Engagement der beteiligten privaten und genossenschaftlichen Initiative. So versorgt beispielsweise eine Genossenschaft in Rasdorf-Grüsselbach in Kooperation mit den örtlichen Landwirten ca. 80 % der Haushalte mit Energie aus Biogas und Hackschnitzelnutzung.

Hauskatzen und Artenschutz

Nach Einschätzung des „Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe“ leben in Deutschland mehr als 12 Millionen Hauskatzen in über 16 % aller Haushalte (ZZF, 2012). Die Katze ist damit eindeutig die Nummer 1 unter den beliebtesten Heimtieren. Diese hohe Individuenzahl hat natürlich auch Auswirkungen auf die Wildtierpopulation, insbesondere in den Siedlungsbereichen.

Alle Hauskatzen sind Jäger, die vor allem Kleinsäugern und Vögeln nachstellen, aber auch Insekten und Reptilien werden erbeutet. Wenn man unterstellt, dass die meisten Katzen die Möglichkeit des Freiganges haben, sind – bei der großen Anzahl der Katzen – durchaus auch hohe Beutezahlen zu erwarten. mehr

Lebensraum Hecke

Das Wort „Hecke“ geht auf den althochdeutschen Begriff „Hag“ zurück, womit die Einzäunung einer Fläche (Weide) mit Sträuchern verstanden wird. Noch heute kennen wir die Bezeichnung „Hagebutte“ für die roten Früchte der Wildrosen.
Seit Jahrhunderten sind Hecken prägende Landschaftselemente und gleichzeitig lineare Saumbiotope, die besondere ökologische Merkmale aufweisen. Im „Idealfall“ bestehen sie aus einer Kern-, Mantel- und Saumzone. mehr


Neue Version des NATUREG-Viewers veröffentlicht

Das Hessische Umweltministerium (HMUELV) hat eine neue Version des NATUREG - Viewers entwickelt und veröffentlicht. Sie finden den Viewer unter http://natureg.hessen.de
Der freie Zugang zu den naturschutzfachlichen Informationen richtet sich vor allem an Bürger, das Ehrenamt und Planer. Hervorzuheben sind die Download-Möglichkeiten für Dokumente und graphischen Daten (Shapes). Für die Recherche empfehlen wir den Einstieg über das „Werkzeug“-Fenster. Das Umweltministerium ist dankbar für Hinweise und Anregungen zum NATUREG-Viewer. Benutzen Sie dafür bitte den Link „Kontakt“ in der Anwendung. Die offizielle Pressemitteilung des HMUELV finden Sie hier.

Schulwandern in der Natur

Schulwandern bereichert den Unterricht und fördert die Gesundheit, das Gemeinschaftsgefühl und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Das Wandern durch die Natur ist heute allerdings keine Selbstverständlichkeit mehr. Eine Fachtagung der NAH hat Lehrer und Lehrerinnen durch Vorträge und praktische Workshops für das Wandern mit Schülern begeistert. So wurde das Schulwandern mit Karten und Kompass oder das Geocaching mit GPS-Geräten geübt. Die Organisation einer Schulwanderung und die spielerische Einbindung des Themas „Biologische Vielfalt“ ergänzten das Angebot.
Der Deutsche Wanderverband beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema und setzt die gewonnenen Erfahrungen in Informationen und Unterstützungsangeboten für Schulen um. Seit 2011 bietet er eine Fortbildung zum/zur zertifizierten Schulwanderführer/ -in mit dem Schwerpunkt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ an.

Auf den Spuren der Wildkatze ... in Fulda

„Mit Kindern auf den Spuren der Wildkatze“ ist der Titel einer Reihe von Kooperationsveranstaltungen der Naturschutz-Akademie Hessen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) in Hessen. Die Teilnehmenden erhalten durch Vorträge von Sarah Friedrichsdorf vom BUND viel Wissenswertes über die Wildkatze, ihre Gefährdung und ihren Schutz. In erster Linie geht es in der Veranstaltung jedoch um die Vorstellung des Bildungspaketes für die umweltpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, das im Rahmen des BUND-Projektes „Rettungsnetz für die Wildkatze“ erstellt wurde.

Der Uhu - ein erfolgreicher Rückkehrer in Hessen

Die Anzahl der Uhus in Hessen hat in den letzten Jahren zugenommen. Das war die erfreuliche Nachricht anlässlich der NAH-Tagung „Der Uhu – eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes!?“. 2012 wurden in Hessen 230 Brutplätze des Uhus im Rahmen eines „Artgutachtens“ der Staatlichen Vogelschutzwarte registriert. Er brütet nicht nur in Felswänden und Steinbrüchen, sondern auch in Bäumen und Bauwerken, etwa in Burgen, Schlössern oder Autobahnbrücken. In Kooperationsverträgen mit Steinbruchbesitzern zum Erhalt der Brutplätze ist in den vergangen Jahren viel getan worden.

Die Bekassine - Vogel des Jahres 2013

Der „NABU“ und der „Landesbund für Vogelschutz“ haben die Bekassine (Gallinago gallinago) zum Vogel des Jahres 2013 erklärt. Insbesondere durch die Zerstörung seiner Lebensräume ist der - zu den Schnepfenvögeln zählende - Vogel in Deutschland stark gefährdet bzw. sogar vom Aussterben bedroht.
Die Lebensräume der Bekassine sind Moore, Sümpfe und extensiv bewirtschaftete Feuchtwiesen mit einem späten Mahdtermin, der das Brutgeschäft nicht tangiert. Sowohl Moore als auch die genannten Feuchtgrünländer sind jedoch durch menschliche Eingriffe (Torfabbau, Entwässerung, Düngung …) in Deutschland weitgehend zerstört. Mit dieser Zerstörung schwindet auch das Arteninventar jener Biotope. Neben der Bekassine sind davon auch der Große Brachvogel, der Kiebitz und die Uferschnepfe betroffen. mehr

Arbeitspferde in der Landschaftspflege

Auf großes Interesse ist die NAH-Veranstaltung zum Einsatz von Arbeitspferden in der Landschaftspflege gestoßen, die am 13. September in Florstadt stattfand. Der Einsatz von Arbeitspferden ist in Deutschland nicht mehr weit verbreitet, moderne pferdegezogene Technik sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Fachbehörden, Planungsbüros und Entscheidungsträgern kaum bekannt. Dabei fallen in Naturschutz und Landschaftspflege viele Arbeiten an, bei denen der Einsatz von Arbeitspferden auch und gerade unter heutigen Bedingungen eine nachhaltige, die Natur schonende sowie ökonomisch tragfähige Alternative darstellen kann. Die Teilnehmer/-inner der Veranstaltung konnten sich bei einer Mahdvorführung im NSG „Nachtweide von Dauernheim“ überzeugen, die auch auf youtube zu sehen ist.

youtube-Film: www.youtube.com/watch?v=Kujw8ba9boY&feature=channel&list=UL
Skript des Bundesamtes für Naturschutz zum Pferdeeinsatz: www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript256.pdf

Unsere Obstwiesen - Kleinode biologischer Vielfalt

Die Natur zeigt sich bisweilen in beeindruckender Schönheit und außergewöhnlicher Vielfalt. Landschaftselemente, auf die eine solche Beschreibung im besonderen Maße zutrifft, sind Obstwiesen, die auch als Streuobstwiesen bezeichnet werden.
Obstwiesen sind Grasflächen, auf denen hochstämmige Obstbäume wachsen, die in Reihen, Gruppen oder auch unregelmäßig gepflanzt wurden. Die Apfel-, Birn-, Kirsch- und Pflaumenbäume werden extensiv bewirtschaftet, was auch auf den Bodenbewuchs (Gras) zutrifft. mehr

Die Erdkröte - Lurch des Jahres 2012

Die „Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V.“ hat die Erdkröte (Bufo bufo) zum Lurch des Jahres 2012 erklärt. Damit wurde eine Art gewählt, die in ganz Deutschland noch relativ häufig vorkommt und oft anzutreffen ist. Das zu den Froschlurchen zählende Tier nutzt ein breites Lebensraumspektrum, etwa Laubwälder, Waldränder, Hecken, Parkanlagen, Streuobstwiesen und auch naturnahe Gärten. mehr

Das Eichhörnchen

Wir alle kennen sie, die kleinen roten (oder auch dunkler gefärbten) Kobolde. Eichhörnchen sind echte Sympathieträger und haben als ursprüngliche (Nadel-)Waldbewohner längst auch unsere Gärten und Siedlungen erobert.
Die Fellfarbe der Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist recht unterschiedlich. Von „fuchsrot“ über Braun- und Grautöne bis hin zu schwarz kann sich die Oberseite zeigen, während die Unterseite immer weiß ist. mehr

NAH im Kompetenznetz Vitale Orte 2020

Das Kompetenznetz Vitale Orte 2020 ist ein Projekt der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen. Die NAH ist eine der in der Projektgruppe vertretenen Bildungseinrichtungen und unterstützt das Projekt insbesondere mit Fortbildungsveranstaltungen.
Das Kompetenznetz Vitale Orte 2020 hat sich zum Ziel gesetzt, alle zu unterstützen, die daran mitwirken wollen, dass ihre Gemeinde trotz des demografischen Wandels ein lebenswerter Ort bleibt – ein Ort, an dem alte und junge Menschen gerne leben, lernen, arbeiten, feiern und gemeinsam die Zukunft gestalten. mehr

Website: www.hessen-nachhaltig.de/web/vitale-orte-2020

Kellerwald-Buchenwälder sind Weltnaturerbe

Was haben der Grand Canyon, die Serengeti und die Buchenwälder des Nationalparks Kellerwald-Edersee gemeinsam? Nun, alle drei verfügen über das Prädikat „UNESCO-Weltnaturerbe“.
Zusammen mit vier weiteren Buchenwaldgebieten in Deutschland, hat das Welterbekomitee der UNESCO den alten Buchenwäldern des Nationalparks Kellerwald-Edersee den „Weltnaturerbetitel“ verliehen. Die Einschreibung in die Welterbeliste erfolgte am 25. Juni 2011 bei einer Sitzung in Paris. Dies ist eine ganz besondere Auszeichnung und Würdigung unserer einzigartigen Mittelgebirgs- und Tieflandbuchenwälder. Schon 2007 wurden die „Buchenurwälder der Karpaten“ zum Weltnaturerbe erklärt und nun um die „Alten Buchenwälder Deutschlands“ ergänzt. Die naturnahen Buchenwälder des Kellerwaldes sind somit Teil eines Clusters, zu dem auch ausgewählte Waldflächen der Nationalparke Jasmund, Müritz, Hainich und des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin zählen.
Gerade im „Internationalen Jahr der Wälder“ dürfen wir uns über die bedeutende Auszeichnung der alten Buchenwälder im Nationalpark Kellerwald-Edersee besonders freuen.

Kelterei Heil unterstützt "Obstgarten Hessen"

Martin Heil von der gleichnamigen Kelterei in Laubuseschbach unterstützt mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro das Projekt "Obstgarten Hessen". Das Geld wurde vom Vorsitzenden des Förderkreises der Naturschutz-Akademie Hessen, Gerhard Bökel, an das Land Hessen weitergeleitet. Staatssekretär Mark Weinmeister vom HMUELV und Landtagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer wurden bei dieser Gelegenheit vom Geschäftsführer der Naturschutz-Akademie Hessen, Albert Langsdorf, über die bisherigen Ergebnisse des Nachhaltigkeitsprojektes informiert. Über 10.000 Obstbestimmungen in ganz Hessen haben bisher zu mehr als 100 regionalen Sorten geführt, deren Standorte nun in einer Datenbank zusammengefasst werden. (Bild v. l.: Hans-Jürgen Irmer, Gerhard Bökel, Martin Heil, Mark Weinmeister, Albert Langsdorf)

Alte Apfelsorten gesucht

Gacksapfel, Dorheimer Streifling, Brauner Matapfel - das ist nur eine kleine Auswahl von alten Apfelsorten aus Hessen. Experten schätzen, dass es in Hessen über 1.000 Apfelsorten gibt. Zahlreiche dieser Sorten gelten inzwischen als verschollen, und über ihr Vorkommen ist wenig bekannt.
Die Konzentration auf wenige Standardsorten im Obstbau und im Handel hat zu einem Verlust an biologischer Vielfalt auch unter den Apfelsorten geführt.
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Naturschutz-Akademie Hessen wollen diese alten Sorten erhalten und forschen – zusammen mit Pomologen und Gartenfachleuten – nach den Obstbäumen mit regionaltypischen Sorten. Im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie für Hessen soll mit dem Projekt „Obst- und Gemüsegarten Hessen“ die biologische Vielfalt erhalten werden.

Umweltpreis der Stadt Wetzlar an Kestner-Schule

Den Umweltpreis der Stadt Wetzlar verlieh Umweltdezernent Harald Semmler an die Schulgartengruppe der Kestner-Schule Wetzlar. In Anwesenheit von Schülern, den betreuenden Lehrerinnen, der Schulleitung und einigen Gästen überreichte er einen Scheck über 1000 Euro im Schulgarten und ließ sich von den Schülern über deren Erfahrungen im Garten informieren. Der Schulgarten der Kestner-Schule wird seit über 25 Jahren im Natur-Erlebnisgarten der Naturschutz-Akademie erfolgreich betrieben.

Japanische Naturschützer und das FÖJ

Im Rahmen einer Informationsreise interessierten sich sieben Naturschützer/-innen der japanischen Umweltstiftung „Seven-Eleven-Midorinokikin" für Umwelteinrichtungen, an denen junge Menschen ein FÖJ absolvieren können. In Frankfurt besuchten sie die Vogelschutzwarte und das StadtWaldHaus. Beide Einrichtungen sind Einsatzstellen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) des Trägers NZH.

Bitte keine Tierwaisen aufnehmen!

Im Frühjahr und Sommer passiert es immer wieder, dass wir verwaiste und offenbar hilflose junge Wildtiere finden. Meist sind es Jungvögel, die am Boden hocken, aber auch Rehkitze oder junge Feldhasen können wir beim Spaziergang in der Natur finden. Denkbar ist auch die Begegnung mit einem kleinen Igel oder anderen Jungtieren.
Schnell sind wir dann bereit, den anscheinend verlassenen Tieren zu helfen, indem wir sie aufnehmen und an einen sicheren Ort verbringen. mehr

Sollen wir unsere Vögel im Winter füttern?

Bei eisigen Temperaturen und Schnee in den Wintermonaten entsteht bei vielen Menschen das Bedürfnis, unsere wild lebenden Vögel zu füttern. Einige freuen sich über den regen Betrieb am Futterhäuschen, andere möchten möglichst viele Arten entdecken, beobachten oder auch bestimmen. Die Winterfütterung ist jedoch nicht unumstritten und wird daher auch durchaus kontrovers diskutiert. mehr

O Tannenbaum!

Hier berichten wir meist von unseren hessischen Buchenwäldern, weil diese typisch sind für unser Bundesland. Allerdings wachsen in unseren Wäldern auch Nadelbäume, entweder in Reinbeständen oder auch beigemischt in den Laubwäldern. Der Waldflächenanteil der Nadelhölzer beträgt 41 %. Am häufigsten vertreten ist die Fichte, gefolgt von Kiefer, Lärche und Douglasie. Richtige Tannen, wie die auch in Deutschland vorkommende Weißtanne, werden wir in Hessen kaum finden. Allerdings werden Tannen (meist Nordmanntanne oder Nobilistanne) häufig in Weihnachtsbaumkulturen herangezogen. mehr

Nicht nur Nebel - Natur im November

Natürlich ist gerade der November berüchtigt für seine trüben und nebeligen Wochen. Regen, Sturm und Kälte und auch die nun deutlich kürzer werdenden Tage tragen zusätzlich zum eher schlechten Gesamtbild dieses Monats bei. Ein plötzliches Erstarren der Natur hat dies aber keinesfalls zur Folge, denn auch der „Nebelmonat‟ bietet den aufmerksamen Naturfreundinnen und Naturfreunden durchaus noch vielfältige Erlebnisse. So laufen – in Abhängigkeit von den jahreszeitlichen Bedingungen – auch weiterhin dynamische Prozesse in der Natur ab, wie die folgenden Beispiele zeigen. mehr

Pilze - die fremdartigen Wesen

„Nicht Fisch, nicht Fleisch‟, könnte man im übertragenen Sinne sagen. Pilze sind weder Tier noch Pflanze, vielmehr haben die Systematiker der Biologie sie in ein eigenes Reich gestellt.
Wenn es um Pilze geht, denken sicher viele von uns zunächst an bekannte Speisepilze, wie Steinpilz oder Pfifferling. Auch giftige Arten, etwa der Grüne Knollenblätterpilz oder der auffällige Fliegenpilz, sind uns ein Begriff. Tatsächlich aber ist die Welt der Pilze weitaus komplexer. mehr

Honig und Gesundheit

Fast 50 Interessierte wollten in der NAH erfahren, was alles in unseren heimischen Honigen steckt und wie Honig helfen kann, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.
Neben einem Kurzvortrag vom Vorsitzenden des Imkervereins Wetzlar e.V., Thomas Poetsch, erwartete die Teilnehmer eine Honigverkostung. Zahlreiche Vereinsmitglieder brachten dazu ihre eigenen Erzeugnisse mit. mehr

Wilde Früchtchen ...

… reifen nun zunehmend in der Natur und erfreuen uns durch ihre Farben- und Formenvielfalt und je nach Art auch durch ihren feinen Geschmack! Die Rede ist von unseren einheimischen Strauch- und Baumfrüchten, die ab August bis in den Herbst hinein wachsen. mehr

"Honigbienen für Kids" in der NAH

Im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Wetzlar kamen Jungen und Mädchen im Alter von 9 - 11 Jahren in der NAH zusammen, um die Honigbiene kennenzulernen. Unter besten Bedingungen führten Thomas und Christiane Poetsch vom Imkerverein Wetzlar durch den Vormittag. Los ging es mit einer kurzen theoretischen Einführung in die Welt der Bienen. mehr

Gewässerzustand aktuell

Nach dem im Juli 2018 veröffentlichten Wasserreport der EU-Umweltagentur befinden sich die deutschen Gewässer in einem besorgniserregenden Zustand. Nur etwa 8 % der Gewässer sind dem Bericht zufolge in einer guten ökologischen Verfassung.
Die Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen weist mehr als 60 % der Feuchtgebiete als akut gefährdet bzw. als „von völliger Vernichtung bedroht‟ aus. Dies betrifft z. B. Seen, Moore und Feuchtwiesen. Auch das Umweltbundesamt meldet für ca. 70 % der Gewässer einen mäßigen bis schlechten ökologischen Zustand. Damit sei die vor zehn Jahren verabschiedete „Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt‟ zumindest bei den Gewässern weitgehend wirkungslos geblieben. Überdies seien auch die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtinie nicht erreicht worden. mehr

Bambis Hochzeit

Nein, hier wird nicht das neueste Disney-Werk vorgestellt, sondern unsere häufigste Schalenwildart, das Reh. Im Juli und August werden die aufmerksamen Naturfreundinnen und Naturfreunde unsere kleinste Hirschart öfter beobachten können. Denn in diese Monate fällt die Paarungszeit der Rehe, die dann auch am Tage in Wald und Flur sehr aktiv sind. Besonders auffällig sind die meist kreis- oder achtförmigen Bewegungsmuster, die entstehen, wenn der Bock seine Ricke vor sich hertreibt. mehr

Vielfältige FÖJ-Projekte

Neben der Routinearbeit beschäftigen sich unsere aktuell etwa 70 FÖJ-Teilnehmer/-innen mit Projekten, die sie sich selbst ausgedacht und mit ihren Einsatzstellen abgestimmt haben. Darunter finden sich Projekte wie ein Neophytengarten, die Erfassung seltener Arten im Odenwaldkreis, ein Tierschutz-Kompetenzzentrum und ein Themenrucksack Wasser.
Auf einem gemeinsamen Seminar in Wetzlar haben nun alle Teilnehmer/-innen ihre Projekte vorgestellt und die ihrer Meinung nach besten ausgewählt. Sehen Sie selbst!

"Mehr Bienen braucht das Land!"

Rund 70 aktive Imker und Interessierte kamen zur Veranstaltung „Mehr Bienen braucht das Land“ in die Naturschutz-Akademie Hessen (NAH), die sich mit dem Thema „Völkervermehrung von Honigbienen“ beschäftigte. Zum ersten Mal konnte an diesem Tag der im Außenbereich im Naturlehrgebiet der NAH neu geschaffene Bereich zur Haltung und Demonstration von Honig- und Wildbienen eingesetzt werden. mehr

Der Große Fuchs

Nein, hier geht es nicht um ein besonders stattliches Exemplar eines Rotfuchses, sondern um den von der „BUND-NRW-Naturschutzstiftung‟ gekürten „Schmetterling des Jahres 2018‟.
Der Große Fuchs (Nymphalis polychloros) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter, zu der auch so bekannte Arten wie der Admiral oder das Tagpfauenauge gehören. Leider ist er nicht mehr so häufig anzutreffen wie diese Arten, sondern in seinem Bestand gefährdet. Er ist relativ groß und ein durchaus auffälliger Schmetterling, der im Aussehen dem – sehr häufig vorkommenden - „Kleinen Fuchs‟ ähnelt. Allerdings ist er deutlich größer und nicht ganz so bunt wie sein kleiner „Namensvetter‟, mit dem er jedoch sonst nicht näher verwandt ist. mehr

Der Grasfrosch - Lurch des Jahres 2018

Die „Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) e. V.‟ hat den Grasfrosch zum „Lurch des Jahres 2018‟ ausgerufen.
Der zu den Braunfröschen gehörende Grasfrosch ist eine noch recht häufig vorkommende Art und derzeit in seinem Bestand nicht gefährdet. Sein wissenschaftlicher Name ist Rana temporaria. Neben der bräunlichen Grundfärbung des Tieres ist ein dunkler Schläfenfleck ein charakteristisches Merkmal der Art. Mit einer Länge von 8 – 10 cm ist der Grasfrosch etwas kleiner als eine Erdkröte, wobei die Weibchen größer sind als die Männchen. mehr

Auszeichnung für Obstsorten-Broschüre

Die von Steffen Kahl verfasste Broschüre "Erhaltenswerte Obstsorten für Hessen" ist von der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet worden. Das im September 2016 in stark erweiterter Auflage erschienene Werk kann im Online-Shop des Pomologen-Vereins Hessen erworben werden.

Goldene Ehrenplakette Hessen für Naturschützer

Albert Langsdorf (Leiter der Naturschutz-Akademie, links) und Dr. Christian Hey (3. v. r.) mit den Geehrten

Anlässlich des 24. Hessischen Faunistentages in der NAH verlieh Dr. Christian Hey vom Hessischen Umweltministerium dem Ehepaar Lothar und Sieglinde Nitsche sowie Wolfgang Lübcke und Franz Malec für ihren langjährigen Einsatz rund um den Naturschutz die Ehrenplakette des Landes Hessen in Gold.
Der Hessische Faunistentag, eine Kooperationsveranstaltung der hessischen Naturschutz-Akademie und der Faunistischen Landesarbeitsgemeinschaft Hessen, ist ein Beitrag zur Umsetzung der Ziele und Maßnahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie. Er zeigt die verstärkte aktive Einbindung von Ehrenamt und Wissenschaft in den Erhalt der biologischen Vielfalt, wie sie im Aktionsplan Hessen vorgesehen ist.