Naturschutz-Akademie Hessen

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Wie man Bienen am Schwärmen hindert ...

Sobald die Temperaturen im Frühjahr steigen, werden auch die Honigbienen wieder aktiv. Im Frühsommer erreicht ein Bienenvolk meist seine maximale Größe. Zu diesem Zeitpunkt kommt ein Bienenvolk oft in Stimmung, um zu „schwärmen“. Das Schwärmen dient eigentlich vornehmlich der Vermehrung: Die alte Bienenkönigin verlässt mit etwa der Hälfte der Arbeiterinnen ihres Volkes das Nest, um sich eine neue Behausung zu suchen. Im Nest zieht das zurückbleibende Volk eine neue Königin heran. Obwohl das Schwärmen eine natürliche Verhaltensweise bei Bienen ist, versuchen die meisten Imker, es zu unterbinden. mehr

Giftige Schönheiten

In diesem Beitrag werden einige giftige Pflanzen vorgestellt, die auch bei uns in Hessen wachsen. Natürlich gibt es hier bei weitem nicht die Fülle an Giftpflanzen, wie wir sie aus den Tropen oder von anderen Orten der Welt kennen. Aber auch die gemäßigten Klimazonen beherbergen giftige, ja sogar sehr giftige Arten. Vom Namen her sind uns viele von ihnen bekannt, was aber nicht zwangsläufig auch eine korrekte Bestimmung in der Natur ermöglicht. Dies aber kann zu Verwechslungen führen, wodurch ernsthafte Gefahren für unsere Gesundheit entstehen können. mehr

Erweiterung unseres FÖJ-Teams

Die Plätze unserer Freiwilligendienste FÖJ und ÖBFD wachsen stetig. Deshalb brauchen wir ab dem 1. August 2019 Verstärkung für unser Team. Die Stellenanzeige finden Sie hier [215 KB] .

FÖJ-Messe gut besucht

Mit der FÖJ-Messe startete die Besetzung der Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) und im Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) für den Jahrgang 2019/2020, der im Herbst beim Träger Naturschutz-Zentrum Hessen e.V. beginnt. Rund 200 Interessierte konnten sich über die vielfältigen Angebote der Einsatzstellen im FÖJ und ÖBFD informieren und Gespräche führen. Damit ist die Nachfrage nach den über 100 Plätzen in den ökologischen Freiwilligendiensten ungebrochen hoch. mehr

Seminar "Heimische Fische"

Die Gelegenheit zum Kennenlernen heimischer Fischarten bot ein von der NAH angebotenes und von Ulrike Steinweg organisatorisch vorbereitetes zweitägiges Seminar. In einem Theorie-Teil gab der langjährige Geschäftsführer des Verbandes hessischer Fischer, Leonhard R. Peter (Biebertal), Einblicke in Stammesgeschichte, Anatomie, Ökologie, Brutbiologie und Verhalten der mit 30.000 Arten umfangreichsten Wirbeltier-Gruppe. mehr

Das Schachbrett - Schmetterling des Jahres 2019

Das Schachbrett (auch als „Damenbrett‟ oder „Schachbrettfalter‟ bezeichnet) ist der Schmetterling des Jahres 2019. Ausgerufen wurde er von der „BUND NRW Naturschutzstiftung‟ und der „Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen‟. mehr

Haltungssysteme für Bienen

Im Jahr 2018 begann eine Kooperation zwischen dem Imkerverein Wetzlar und der NAH. Von März bis September trafen sich die Mitglieder des Vereins jeden ersten Donnerstag im Monat im Seminargebäude der NAH. Andere Imkervereine und Interessierte kamen zu vielen dieser Treffen. So bestand die Möglichkeit, ganz neue Kontakte zu knüpfen.

Die Treffen waren verbunden mit Kurzvorträgen über Wildbienen, Honig, Gesundheit, insektenfreundliches Gärtnern sowie die verschiedenen Facetten der Imkerei.

Im Jahr 2019 wird die Zusammenarbeit fortgesetzt. Zum Auftakt referierte am 7. März Christian Dreher, Fachberater für Imkerei beim Bieneninstitut in Kirchhain. Er stellte verschiedene Haltungssysteme vor. mehr

Umsiedlung von Wespen und Hornissen

Der ein oder andere hatte vielleicht schon selber das Problem: ein Wespen- oder Hornissennest auf der Veranda oder vielleicht auch im Rollladenkasten. Der erste Gedanke gilt dabei oft dem Schädlingsbekämpfer. Doch es besteht auch die Möglichkeit, das Nest umsiedeln zu lassen. Dafür gibt es im Lahn-Dill-Kreis Fachberater. mehr

Maserknollen, Hexenbesen und Lyrakronen

Nein, hier handelt es sich nicht um Kultbegriffe aus der Welt keltischer Druiden und auch nicht um mittelalterliche Bezeichnungen für seltene Krankheiten. Vielmehr stehen die Namen für Wuchsanomalien, die an unseren Bäumen auftreten können.
Im März sind die Wälder noch kahl und erlauben uns Einblicke auf Phänomene, die später im belaubten Zustand schwieriger zu entdecken sind. Dazu zählen auch diverse Wuchsanomalien, die sich manchmal an den Stämmen, Ästen oder auch in den Kronen der Bäume befinden. mehr

Unsere Natur im Februar

Die Tage werden länger und auch die Temperatur steigt nun kontinuierlich an. So langsam erwacht die Natur wieder nach Wochen, in denen Dunkelheit und Kälte das Land beherrschten. Einige Tierarten werden schon am Ende des Winters wieder aktiv und auch in der Welt der Pflanzen erkennen wir erste Lebenszeichen. Der Wettlauf um die besten Startbedingungen für den nahenden Frühling hat begonnen. mehr

Hautpilz bedroht auch hessische Salamander

Vermutlich mit importierten Amphibien aus Asien ist ein Hautpilz eingeschleppt worden, durch den in Westeuropa ganze Bestände von Feuersalamandern sterben. Inzwischen ist er auch in Essen gefunden worden. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) möchte die Weiterverbreitung des Hautpilzes dokumentieren und bittet darum, Totfunde, die nicht überfahren wurden, an das Feuersalamandermeldenetz zu melden.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Einblicke in die Permakultur

Über 40 Teilnehmer erhielten in der NAH einen ersten Einblick in die ethischen Hintergründe und die Gestaltungsprinzipien der Permakultur.
Das ist eine Methode, zukunftsfähige Lebensräume zu gestalten, die die Bedürfnisse von Mensch und Natur erfüllen. Sie vereint traditionelles Wissen und Erkenntnisse der Ökosystem- und Agrarforschung. mehr

Netzwerk Schulgärten in Hessen

Das "Netzwerk Schulgärten in Hessen" befindet sich seit letztem Jahr im Aufbau und hat schon mehr als 100 Mitglieder aus Schulen in ganz Hessen. Lehrkräften und weiteren an Schulgartenarbeit Interessierten wird ein regelmäßiger Rundbrief, Erfahrungsaustausch, Fortbildungen und zukünftig auch Beratung sowie Öffentlichkeitsarbeit für die Schulgartenidee angeboten.
Weitere Informationen zum Netzwerk und wie man daran teilhaben kann finden Sie auf unserer Schulgartenseite.
Aktuell möchten wir auf die Fortbildung „Schulgarten 3.0“ am 30. August 2018 auf der Landesgartenschau Bad Schwalbach aufmerksam machen. Das Programm mit Anmeldeabschnitt finden Sie hier.
Den Wert der Schulgartenarbeit für Persönlichkeitsentwicklung und die Anforderungen an eine zeitgemäße Bildung haben bereits die führenden Pädagogen der vorangegangenen Jahrhunderte erkannt. Im Artikel „Das Gärtnerische in der Pädagogik – Pädagogik im Garten“ gibt Dr. Inge Schenk einen Überblick über die Geschichte der Schulgärten und die Beziehung von Garten und Pädagogik. Dr. Inge Schenk ist Gründerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten BAGS und hat sich in ihrer Zeit als Geschäftsführerin und Generalsekretärin der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. ganz besonders für die Schulgartenidee engagiert.

Die "Mutter des Waldes"

So nennen sie viele Förster fast ehrfurchtsvoll. Die Rede ist von dem hessischen Charakterbaum schlechthin, der Buche. Mit 31 % ist sie die Hauptbaumart in unserem sehr waldreichen Hessen. Hier findet sie optimale Wuchsbedingungen, sowohl in reinen Buchenbeständen als auch in Mischwäldern. Ohne den Eingriff des Menschen wäre das ganze Hessenland – bis auf wenige Grenzstandorte (etwa zu feuchte Bereiche) – ausschließlich von Buchenwäldern bedeckt. Vegetationskundler bezeichnen diese Endstufe der Sukzession auch als Klimax- oder Schlusswaldgesellschaft. mehr

Ein Plädoyer für den Naturgarten

Ein Naturgarten? Haben wir nicht außerhalb unserer Städte und Dörfer genug Natur? Die Antwort lautet nein, denn viele menschliche Einflüsse lassen unseren heimischen Tier- und Pflanzenarten immer weniger Lebensraum. Hauptgründe sind der Flächenbedarf, etwa durch Siedlungs- und Straßenbau und die intensiv betriebene Landwirtschaft. Zahlreiche Arten sind deshalb in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Naturgärten oder auch sonstige naturnahe Grünflächen und Parkanlagen in den Siedlungsbereichen können diesen Artenschwund vielleicht nicht kompensieren. Auf jeden Fall aber können sie die sonstigen Maßnahmen des Naturschutzes ergänzen und kleine (Natur-)Erlebniswelten – gerade auch für Kinder – sein. mehr

Insekten in Not!

Aus verschiedenen Bundesländern erreichen uns alarmierende Meldungen von einem Insektensterben. Über einen längeren Zeitraum haben Entomologen Fallenfänge ausgewertet und dabei einen dramatischen Rückgang, insbesondere bei den Fluginsekten, festgestellt. Diese Entwicklung wurde nach Ansicht namhafter Forscher bestätigt und stellt wohl ein großflächiges Problem dar. Betroffen davon sind z. B. Schmetterlinge, Wildbienen, Käfer und Fliegen, wobei nicht nur die Artenzahl, sondern auch die Zahl der Individuen einer Art drastische Einbrüche erlitten haben. mehr

Herdenschutz und Wolfsmanagement in Hessen

Der Wolf ist nach Deutschland zurückgekehrt und hat sich in einigen Bundesländern angesiedelt. Auch in Hessen sind in den letzten Jahren und Monaten sporadisch durchstreifende Wölfe gesichtet worden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch in Hessens Landschaften Wölfe wieder heimisch werden. Verhindern lässt sich dies nicht.Während sich Naturfreunde darüber freuen, dass dieser einst vom Menschen ausgerottete Große Beutegreifer wieder zurückkommt, sehen vor allem Weidetierhalter dieser Entwicklung
mit großer Sorge entgegen. mehr

Alt-Handy-Sammelaktion in der Naturschutz-Akademie

Falls Sie ein altes Handy zu Hause in Ihrer Schublade haben und es nicht mehr benötigen - bringen Sie es doch mit, wenn Sie eine unserer Veranstaltungen besuchen!
In der NAH gibt es die Althandysammlung »Mobile-Box«. Hier können Sie Ihr altes Handy mit Akku und Ladekabel abgeben. Die Handys werden wiederverwendet oder recycelt, und
Teile des Erlöses spendet Mobile-Box dem Förderverein Ökologische Freiwilligendienste e. V., um mehr FÖJ-Plätze finanzieren zu können.
Zudem leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz. Selbstverständlich wird der Datenschutz bedacht und Ihre persönlichen Daten werden – sofern noch nicht geschehen - gelöscht.
Weitere Infos finden Sie unter: http://mobile-box.eu/ .

Landschaftsästhetik

Die Landschaftsästhetik beschreibt die „Schönheit einer Landschaft“, wobei wir diese Schönheit natürlich rein subjektiv wahrnehmen. Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten. Dennoch können wir einige Kriterien zur Bewertung einer schönen Landschaft heranziehen, die sich vor allem aus der Wanderszene heraus entwickelten. Ein paar Beispiele seien hier skizziert ... mehr

Unsere Bäche - ein Netzwerk des Lebens

Wie ein Netz durchziehen Bäche unsere Landschaft. Im Hochgebirge sind sie ebenso vorhanden wie in Mittelgebirgsregionen oder im Flachland. Als Bäche werden Fließgewässer bezeichnet, die eine Breite von bis zu 5 m aufweisen. In Abhängigkeit von der Höhenlage können drei Bachtypen unterschieden werden. mehr