Naturschutz-Akademie Hessen

Naturschutz-Akademie Hessen

12. Naturschutz-Erlebnistage Hessen 2017

Vom 29. April bis 7. Mai 2017 finden die „12. Naturschutz-Erlebnistage Hessen“ (NET) statt, die wir wieder unter das Motto „Biologische Vielfalt in Hessen erleben“ gestellt haben. Gerne nehmen wir Ihre Anmeldungen zu Veranstaltungen entgegen, um diese auf der NET-Homepage zu veröffentlichen.

Sie können Ihre Veranstaltung(en) hier online anmelden oder das Anmeldeformular (siehe unten) auch zumailen (info@na-hessen.de) oder faxen (06441 92480-48). Weitere Informationen finden Sie auf der o. g. NET-Homepage.

NEU: Obstwiesenbörse

In der Bevölkerung gibt es großes Interesse, einzelne Obstbäume oder ganze Grundstücke zu kaufen oder zu pachten. Wir wollen daher in Zusammenarbeit mit LOGL Hessen eine Obstwiesenbörse einrichten. NAH und LOGL möchten damit den Austausch erleichtern und eine Plattform bieten, damit Obstwiesen gepflegt und genutzt werden können. Das Projekt startet ab sofort hier.

Landschaftsästhetik

Die Landschaftsästhetik beschreibt die „Schönheit einer Landschaft“, wobei wir diese Schönheit natürlich rein subjektiv wahrnehmen. Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten. Dennoch können wir einige Kriterien zur Bewertung einer schönen Landschaft heranziehen, die sich vor allem aus der Wanderszene heraus entwickelten. Ein paar Beispiele seien hier skizziert ... mehr

NAH-Bildungsprogramm 2017

Das Bildungsprogramm 2017 der Naturschutz-Akademie Hessen kann jetzt hier in einer Übersicht angeschaut und im Format A4 ausgedruckt werden. Die näheren Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen werden nun nach und nach in den Veranstaltungskalender eingetragen.

Info-Abend zum Schwarzstorch

In der NAH fand am 24. Januar eine Info-Veranstaltung über den Schwarzstorch statt. Der lange vom Aussterben bedrohte, faszinierende Waldbewohner mit dem schwarzen, in der Sonne purpur bis violett schillernden Gefieder und dem roten Schnabel wird in Hessen zunehmend wieder heimisch. In Europa brüten nur etwa 5600 bis 7500 Paare des Schwarzstorchs – das ist mehr als die Hälfte des sehr kleinen und verletzlichen Weltbestandes. In Deutschland sind es insbesondere die fließgewässer- und waldreichen Mittelgebirgslandschaften, die vom Schwarzstorch besiedelt werden. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass das waldreiche Hessen mit seinen alten Buchwäldern zu den Kerngebieten seiner Verbreitung in Mitteleuropa gehört.

Usutu-Virus verursacht Amselsterben

Im Jahre 2011 wurde das aus Afrika stammende Usutu-Virus bei einer toten Amsel erstmals in Hessen nachgewiesen. Damals und auch im Folgejahr 2012 verursachte der Erreger bundesweit ein Massensterben in der Vogelwelt, wobei besonders Amseln betroffen waren. Schwerpunkte der Ausbreitung lagen vorwiegend in den westlichen Bundesländern (NRW, BW, RP und auch Hessen). mehr

Baum des Jahres 2016 - die Winterlinde

Für das Jahr 2016 hatte das „Kuratorium Baum des Jahres“ die Winterlinde zum „Baum des Jahres“ ausgerufen und mit dieser Wahl einen unserer bekanntesten Bäume gekürt.
Neben den Eichen stehen die Linden weit oben auf der Skala unserer beliebtesten Bäume. Schon seit Jahrhunderten begleiten sie uns als Zeugen unserer Kulturgeschichte, etwa als Dorfbäume, Haus- und Hofbäume, Gerichtsbäume, Tanzbäume usw. Im Volkslied und in der Dichtung sind sie fest verankert und zahlreiche Orte sind nach ihnen benannt. mehr

36. Apfelmarkt in der NAH

Es ist eine lange Tradition: Apfelmarkt in der Naturschutz-Akademie, das bedeutet schönes Wetter! Darauf wies auch Thomas Zebunke vom Vorstand des Naturschutz-Zentrums in seiner Eröffnungsrede hin. Der Apfelmarkt der NAH, fügte er hinzu, sei die zweitgrößte Wetzlarer Veranstaltung, und dieser 36. Apfelmarkt sogar ein ganz besonderer, weil er ins Jubiläumsjahr „40 Jahre Naturschutz-Zentrum Hessen“ falle.
Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner lenkte den Blick auf den wenige Tage zuvor veranstalteten Hessischen Nachhaltigkeitstag, an dem auch die NAH beteiligt war. 40 Jahre NZH, das seien auch 40 Jahre Bündelung unterschiedlichster Interessenslagen in Kooperation statt Konfrontation.

Im Anschluss an die Eröffnung stellte Steffen Kahl die Hessische Lokalsorte des Jahres 2017, den Hartapfel, vor (v. l.: Thomas Zebunke, Edelgard Werding/NAH-Förderkreis, OB Manfred Wagner, Umweltdezernent Norbert Kortlüke, MdL Hans-Jürgen Irmer, Steffen Kahl, Horst Ryba/Naturlandstiftung).

Unsere Bäche - ein Netzwerk des Lebens

Wie ein Netz durchziehen Bäche unsere Landschaft. Im Hochgebirge sind sie ebenso vorhanden wie in Mittelgebirgsregionen oder im Flachland. Als Bäche werden Fließgewässer bezeichnet, die eine Breite von bis zu 5 m aufweisen. In Abhängigkeit von der Höhenlage können drei Bachtypen unterschieden werden. mehr

40 Jahre Naturschutz-Zentrum Hessen

v.l.: Hartmut Mai (NABU), Norbert Kortlüke (Stadt Wetzlar), Wolfram Dette (Vors. NZH e. V.), Ursula Hammann (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Christian Hey (Hess. Umweltministerium)

Das Naturschutz-Zentrum Hessen (NZH), eine der beiden Säulen der Naturschutz-Akademie, schaut in diesen Tagen auf 40 Jahre Arbeit als Lobby der Natur zurück. Anfang Juli fand in der Naturschutz-Akademie in der Friedenstraße eine Feier aus Anlass dieses Jubiläums statt.
NZH-Vorsitzender Wolfram Dette begrüßte die anwesenden Vertreter der Mitgliedsverbände, die Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt, mehrere Landtagsabgeordnete sowie Vertreter des Landes Hessen, darunter Dr. Christian Hey, Abteilungsleiter im Hessischen Umweltministerium.
Ansprachen hielten Ursula Hammann in Vertretung des verhinderten Landtagspräsidenten Norbert Kartmann, Dr. Christian Hey, Hartmut Mai (NABU) für die Verbände sowie Norbert Kortlüke, Umweltdezernent der Stadt Wetzlar, für die kommunalen Partner. Prof. Dr. Hans-Peter Ziemek erinnerte in einem Rückblick an die Entwicklung des Naturschutz-Zentrums Hessen bis ins Jahr 2001. Anschließend leitete Wolfram Dette eine Diskussionsrunde mit den naturschutzpolitischen Sprechern/-innen der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke im Hessischen Landtag.
Am Nachmittag konnten sich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger im Seminargebäude über das NZH und seine Mitgliedsverbände sowie im Natur-Erlebnisgarten über den Bauerngarten und dessen Bewirtschaftung informieren.

Bitte keine Tierwaisen aufnehmen!

Im Frühjahr und Sommer passiert es immer wieder, dass wir verwaiste und offenbar hilflose junge Wildtiere finden. Meist sind es Jungvögel, die am Boden hocken, aber auch Rehkitze oder junge Feldhasen können wir beim Spaziergang in der Natur finden. Denkbar ist auch die Begegnung mit einem kleinen Igel oder anderen Jungtieren.
Schnell sind wir dann bereit, den anscheinend verlassenen Tieren zu helfen, indem wir sie aufnehmen und an einen sicheren Ort verbringen. mehr

Der Buntspecht - "Zimmermann des Waldes"

Ein lautes, hölzernes Trommelsignal durchdringt alljährlich den Winter- und Frühlingswald. Verantwortlich dafür ist der Buntspecht (Dendrocopos major), der mit etwa 20 Schlägen pro Sekunde einen Baumstamm mit seinem kräftigen Schnabel bearbeitet. mehr

Alte Bäume - Ikonen der Natur

Welcher Naturfreund kennt sie nicht, die alten, knorrigen und bizarren Baumrecken, denen wir mitunter begegnen? Als stumme Zeugen unserer Kulturgeschichte haben sie oftmals Jahrhunderte überdauert. Sie überlebten Kriege und Revolutionen und trotzen noch heute den Unbilden der Witterung. mehr